Carla Bruni Über Tochter: «Giulia hört mir stundenlang zu»

Es ist ruhig um die ehemalige First Lady Frankreichs geworden. Jetzt verrät Carla Bruni auch, wieso: Die 45-Jährige widmet ihre Aufmerksamkeit lieber ihren beiden Kindern Giulia und Aurélien. Und erzählt offen über die schwierige Zeit nach der Geburt.
Nach der Geburt ihres zweiten Kindes durchlebte Carla Bruni eine schwere Zeit.
© Reuters Nach der Geburt ihres zweiten Kindes durchlebte Carla Bruni eine schwere Zeit.

Seit Nicolas Sarkozy, 58, das Präsidentenamt an François Hollande abgeben musste, führt auch seine Frau Carla Bruni, 45, ein ruhigeres Leben - ihre Aufmerksamkeit gehört jetzt der Familie. So hat sie das neue Album «Little French Songs» ihrem elfjährigen Sohn Aurélien gewidmet. In der Hoffnung, dass dieser sich endlich für ihre Musik begeistern kann. «Jeder Versuch, ihn an diese Musik heranzuführen, ist bisher gescheitert», sagt Bruni im Interview mit der Gala. «Ich bin für ihn einfach nur seine Mama.»

Mit der Geburt ihrer Tochter im Oktober 2011, also noch während der Amtszeit ihres Mannes, zog sich Bruni so gut es ging aus der Öffentlichkeit zurück. Giulia geniesst die ungeteilte Aufmerksamkeit ihrer Mutter und kriegt im Gegensatz zu ihrem grossen Halbbruder nicht genug von Mamas Engelsstimme: «Sie hört mir stundenlang zu.» Gut, dass sich Papa Sarkozy um die Organisation kümmert. Denn läge es an ihr, «würden wir im Chaos versinken.» Sie sei weder besonders ambitioniert noch superordentlich, dafür aber sehr humorvoll.

Insgesamt zählt die Familie Bruni/Sarkozy sieben Mitglieder. Hier sind die Kinder aus früheren Beziehungen mit eingerechnet, die teilweise auch schon eine Familie gegründet haben. Genug, wie die 45-Jährige findet: «Für weiteren Nachwuchs fühle ich mich jetzt wirklich zu alt.» Das Zusammenleben der Grossfamilie funktioniere, es sei das Paradebeispiel für eine intakte Patchwork-Familie. Auch wenn die Umstände dann doch eher gewöhnungsbedürftig sind. So ist der Enkel ihres Mann sogar ein Jahr älter als Töchterchen Giulia, doch «nun können die beiden ganz prima miteinander spielen.»

Es gab aber auch eine Zeit, in der sie wenig zu lachen hatte, wie sie in der Juni-Ausgabe der «Vanity Fair» verrät: «Sie sagten: ‹Sie ist fett›.» Bruni meint die Schlagzeilen über den Bildern, die von ihr kurz nach der Geburt ihrer Tochter in der Presse auftauchten. «Ich bin ziemlich gross, breitschultrig, sogar wenn ich 20 Kilo Übergewicht habe, sehe ich noch nicht fett aus. Ich sah einfach nur hässlich aus.» Es sei nicht leicht gewesen, in ihrem Alter noch Kinder zu bekommen. «Es war eine sehr harte Zeit in meinem Leben.»

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