Madeleine & Catherine Unter Beschuss: Sie verprassen zu viel Geld

Von wegen Prinzessinnentraum - das Leben als Adlige ist eine herausfordernde Gratwanderung. So erleben es derzeit Prinzessin Madeleine und Herzogin Catherine, die für ihren «verschwenderischen Lebensstil» harsch kritisiert werden.

Besonders schwer hat es derzeit Prinzessin Madeleine von Schweden, 29, die seit knapp zwei Jahren in New York lebt. Immer wieder wird sie öffentlich kritisiert. Weil sie mit ihrem Partner Chris O’Neill, 37, eine öffentliche Veranstaltung besuchte, was gegen die royalen schwedischen Regeln verstösst, da sie noch nicht offiziell verlobt sind. Weil sie mit ihm eine Luxuswohnung in Manhattan gekauft hat. Weil sie sich mehrere Tage Zeit liess, bis sie Kronprinzessin Victoria nach der Geburt deren Tochter besuchte. Und weil sie im März keinen einzigen offiziellen Termin des Hofes wahrnimmt.

Die royale Abwesenheit führt zu immer mehr Entrüstung in Schweden. Das schwedische Volk fragt sich: Wie verdient sich Prinzessin Madeleine eigentlich unsere Steuergelder? Kritiker haben im Privatsender TV4 nun sogar gefordert, Madeleine solle abtreten. Will heissen: ihren Titel abgeben und auf staatliche Gelder verzichten.

Hofsprecher Bertil Ternert stellte sich der Kritik in der Diskussionssendung. Die königlichen Steuergelder würden keinerlei Luxusleben finanzieren, sagte er. «Prinzessin Madeleines Aufenthalt in New York wird aus privaten Mitteln bezahlt.» Die Familie Bernadotte sei bereits vermögend nach Schweden gekommen. Und auch wenn dies mehrere hundert Jahre her sei, befinde sich das Vermögen noch immer in der Familie.

Weniger stark ist die Kritik in England an Herzogin Catherine, 30. Dafür kommt sie von besonders prominenter Stelle, wie diverse internationale Medien berichten: von Queen Elizabeth II. Sie erwartet von Catherine mehr Präsenz in der Öffentlichkeit, seitdem Prinz William, 29, beruflich auf den Falklandinseln weilt. Zudem findet die Queen die junge Herzogin zu eitel - sie soll sich täglich bis zu vier Stunden mit ihrem Aussehen beschäftigen - und zu verschwenderisch.

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