So lustig sind die Olympischen Spiele Journalist rappt für Usain Bolt

Ein Journalist macht Usain Bolt eine Liebeserklärung, die Amerikaner machen sich über die deutschen Unihockey-Spieler lustig und eine Komikerin darf nach Rio fliegen, um dort die Spiele zu kommentieren. 
Usain Bolt Olympia 2016 kein Unfall live
© via Snapchat

Usain Bolt posiert mit den Samba-Tänzerinnen und postet das Bild auf Snapchat.

Kadaver und Fäkalien im Meer, gedopte Spieler, die trotzdem antreten dürfen und schlechtes Essen - die Olympischen Spiele laufen erst seit einigen Tagen und die Negativ-Schlagzeilen häufen sich. Doch es gibt auch lustige Momente. Für einen solchen sorgte jetzt Usain Bolt, 29, - oder besser gesagt ein Sport-Reporter.

Bolt stellte sich den Fragen der Journalisten. Einer stand auf und sagte: «Eigentlich habe ich keine Frage. Ich wollte nur sagen, dass ich Sie wirklich liebe!» Dann rappte der Journalist sogar noch für den jamaikanischen Sprinter.

Der ist so begeistert von der Einlage, dass er den Journalisten bittet noch ein bisschen weiter zu rappen - damit er das Ganze auf Snapchat posten kann. 

Am Ende wird Bolt aufgefordert, Samba zu tanzen. Und siehe da: Der Olympia-Sieger von 2012 und 2008 ist sogar Multitasker. Er kann tanzen und alles noch auf Snapchat posten. 

Amis lachen über «Butt Fuchs»

Für Lacher im Internet sorgen zwei deutsche Unihockey-Spieler: Linus Butt und Florian Fuchs. Auf Twitter kursiert ein Bild, auf dem die beiden direkt nebeneinander stehen und man ihre Nachnamen auf dem Trikot sieht. «Butt Fuchs». Der Amerikaner lacht sich schlapp deswegen. Sprechen Sies mal englisch aus, dann wissen Sie warum...

Für Furore sorgt auch Leslie Jones. Allerdings sind ihre Erfolge eher verbaler denn sportlicher Natur. Die Komikerin sitzt vor dem TV und kommentiert jede erdenkliche Olympia-Disziplin und filmt sich dabei. Die Videos, in denen überdurchschnittlich oft das F-Wort vorkommt, gehen auf Twitter viral.

Ihre Sprüche sind mittlerweile so legendär, dass einige Twitter-User forderten, dass Jones richtig kommentieren dürfe. Diesem Wunsch kommt jetzt der Sender NBC nach. «Leslie Jones, du bist offiziell eingeladen», twittert ein NBC-Produzent. 

Bereits geglänzt an den Olympischen Spielen hat Pita Nikolas Aufatofua, 32. Der Teakwando-Athlet trug bei der Eröffnungszeremonie die Fahne für sein Land Tonga. Seinen durchtrainierten Körper hatte er mit ordentlich Öl eingerieben. Dem Publikum gefiels, es feierte ihn, als hätte er bereits eine Goldmedaille abgestaubt. Die britische «Daily Mail» hat jetzt angeblich gute Nachrichten für die Frauenwelt. «Er ist Single und heterosexuell. Die Frauen können es weiterhin bei ihm probieren», lässt das Olympische Komitee des Inselstaates Tonga mitteilen. Wer den Geruch von Kokosöl aber nicht erträgt, sollte es besser bleiben lassen.

Olympia 2016 live Tonga Öl
© Keystone

Emotionale Bronze-Medaille für die Briten

Zum Schluss noch etwas weniger Lustiges, dafür umso Emotionaleres: Beim Synchron-Wasserspringen vom 10-Meter-Turm der Männer holten die Briten Tom Daley, 22, und Daniel Goodfellow, 19, die Bronze-Medaille - ganz knapp vor dem deutschen Team. Die zwei freuten sich dermassen, dass sie umarmend ins Becken plumpsten. Sie stiegen aus dem Wasser und umarmten sich weiter. Und das alles vor den Augen von Daleys Verlobtem, der sich auf Instagram ungefähr genau so für seinen Liebsten freute. Und diese Bilder zeigen eindrücklich, wieso wir die Olympische Spiele schauen. 

Tom Dalay Freund Wasserspringen
© Keystone
Auch interessant