Verena Kerth «Sabia muss sich über Negativ-Presse nicht wundern!»

Sie hat am eigenen Leib erfahren, wie es ist, als Spielerfrau angefeindet zu werden. Deshalb kann sie sich auch in die Situation von Sabia Boulahrouz hineinversetzen. Doch kann Verena Kerth nicht verstehen, wieso Sabia ihr Leben mit Rafael derart öffentlich ausbreitet. 

Am 2. Januar geht das Kapitel Rafael van der Vaart, 30, und Sabia Boulahrouz, 35, in eine neue, entscheidende Runde. Dann wird der HSV-Fussballer seine schwangere Freundin vor den Altar führen. Und wie üblich wird die Deutsch-Türkin dann nicht lange mit Details zu ihrem neuen Lebensgefühl hinter dem Berg halten. Etwas, was Verena Kerth so gar nicht begreifen kann. Denn wenn es nach der 32-jährigen Ex-Freundin von Oliver Kahn ginge, müsste sich Sabia selbst einen Maulkorb verpassen. «Sie muss sich über die Negativ-Presse nicht wundern. Wenn man die Journalisten einmal in sein Privatleben gelassen hat, dann darf man sich nicht beschweren, wenn auch bei unschönen Angelegenheiten berichtet wird», sagt sie im Interview mit «Bunte»

Nachdem sie den einstigen Nationaltorwart Kahn im Münchner Szeneclub «P1» kennengelernt und 2003 seiner Frau den Mann ausgespannt hat, war sie bis zur Trennung 2008 selbst Teil öffentlicher Anfeindungen. Damals war sie 22 Jahre jung - und unerfahren. «Natürlich würde ich wegen dem, was ich damals durchgemacht habe, vieles anders machen. Aber zu dem Zeitpunkt damals habe ich alles so gemacht, wie ich es in dem Alter eben für richtig hielt.»

Doch will sie sich nicht in die Riege von Cathy Fischer, der 25-jährigen Freundin des Borussia-Fussballers Mats Hummels, oder Comedy-Star Gabi Decker einreihen. Beide Frauen schossen jüngst scharf gegen Sabia. Während Fischer die werdende Mutter als «peinlich» bezeichnete, degradierte Decker sie zum Spielerfrauen-Dummchen. «Sabia kann nichts ausser Spielerfrau zu sein - oder Kinder zu kriegen.» Die bald vierfache Mutter würde sich noch umschauen, denn «Männer sind Wiederholungstäter! Rafael wird auch sie betrügen! Wer sich die beste Freundin nimmt, der wird es wieder tun», äussert sich die 57-jährige Autorin von «Lassen Sie mich durch, mein Mann ist Arzt» über die Dreiecksgeschichte, in der Sylvie van der Vaart nun als geschiedene Frau hervorgeht.

Verena Kerth hält sich bezüglich ihrer Meinung zurück. «Ich selbst würde nie über das Privatleben anderer Leute urteilen.» Das hätte sie aus eigener Erfahrung gelernt. «Denn auch eine Hummels-Freundin weiss nicht, wie es bei Sabia und Rafael hinter verschlossener Tür aussieht. Es ist immer leicht darüber zu reden und zu urteilen.» 

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