Lyndsey Scott «Victoria's Secret»-Engel klagt über ihre Schönheit

Wer schön sein will, muss leiden. Nicht unbedingt wegen den schmerzhaften Beauty-Behandlungen, sondern dem Neid anderer. «Victoria's Secret»-Model Lindsey Scott spricht über die Schattenseiten des Schönseins.
Lyndsey Scott Victoria's Secret
© Getty Images

Weil sie schön sei, würden ihr mehr Leute zuhören, sagt Lyndsey Scott. Doch ihre Attraktivität habe auch Schattenseiten.

Intelligenz und Model - in einem Satz kommen diese zwei Worte höchst selten vor. Models werden nur zu gerne auf ihre Schönheit reduziert. Dass in einem hübschen Köpfchen mehr als nur warmes Lüftchen weht, können sich viele nur schwer vorstellen. Schönheit hat durchaus ihr Gutes, doch Ex-«Victoria's Secret»-Model Lindsey Scott kennt eben auch die Schattenseiten.

Erst hatte sie es schwer, als Model durchzustarten. Denn: Die 29-Jährige ist eigentlich ein Nerd. Ihre Karriere startete sie nämlich als Applikations-Entwicklerin bei Apple. Die Anfänge auf dem Laufsteg gestalteten sich daher gemäss Vogue.co.uk schwierig - als Model sei sie einfach zu wenig cool gewesen. Heutzutage muss sie hingegen zeigen, dass sie mehr als nur schön ist. «Manche Leute sind geschockt, wenn sie rausfinden, dass ich kein Hohlkopf bin», sagt sie. Es gibt Tage, an denen sie deswegen richtig wütend werde. «Es fühlt sich an, als müsste ich meine Intelligenz beweisen, so, wie ich mich damals als Model beweisen musste.» Damit aber nicht genug. Statt Komplimenten werde ihr teilweise gleich «Bitch» nachgerufen. Und einige Frauen seien ihr gegenüber von Anfang an sehr gehässig.

2009 lief Lyndsey Scott für «Victoria's Secret» über den Laufsteg und modelte unter anderem für Prada, Louis Vuitton und Gucci. Doch bei ihrer Agentur «Elite Model Management» ist die Amerikanerin inzwischen mehr als Programmiererin als als Model tätig. Dennoch gäbe es natürlich auch Vorteile, eine Laufstegschönheit zu sein. Sie bekomme viele Werbegeschenke und man höre ihr zu. Und: «Die Leute lachen über deine Witze.»

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