Whitney Houston Viele Rätsel um ihren Tod

Sie soll einen Sohn haben und vor ihrem Ableben Bier getrunken sowie Hamburger gegessen haben. Der Beerdigungstermin steht und Bobby Brown äussert sich zum Verlust. Fast im Minutentakt gibt es News zum Todesfall von Whitney Houston. SI online hat die aktuellen Berichterstattungen zusammengefasst.

Auch drei Tage nach dem plötzlichen Ableben von Whitney Houston, † 48, ist die Todesursache noch unklar. Und wo Unklarheit herrscht, sind Spekulationen nicht weit. Amerikanische Medien überschlagen sich derzeit mit Mutmassungen. Ebenso zu den familiären Umständen der Sängerin sind neue Details ans Licht gekommen. SI online hat die wichtigsten Meldungen zusammengefasst: 

BEERDIGUNG
Whitneys Leichnam wurde am Montagabend aus Los Angeles eingeflogen. Ende der Woche soll sie in ihrer Heimat New Jersey beigesetzt werden. Für Donnerstag ist laut NBC eine Totenwache geplant. Am Freitag folgt eine grosse Gedenkfeier im Prudential Center in Newark - die Basketball-Sportarena bietet 18'000 Sitzplätze.

TODESURSACHE
Jetzt ist es offiziell bestätigt: In der Hotelsuite, in der Whitney Houston am Samstag starb, sind nach Angaben der Ermittler Flaschen mit verschreibungspflichtigen Medikamenten gefunden worden. Allerdings habe es sich um eine nicht sehr grosse Menge gehandelt, wie Ed Winter von der Gerichtsmedizin in Los Angeles gemäss Nachrichtenagentur «SDA» am Montag sagte. Üblicherweise würden bei einer Überdosis viel mehr Medikamente gefunden werden. Ausschliessen wollte Winter allerdings nur ein Verbrechen, sonst nichts: «Ich weiss, es gibt Berichte, dass sie ertrunken oder an einer Überdosis gestorben ist. Aber es gibt keinen Abschlussbericht, bevor nicht alle Testergebnisse da sind.» Und das könne acht Wochen dauern.

DIE LETZTE PARTY
Bilder belegen: Am Donnerstagabend hat Whitney mit Soul-Sängerin Kelly Price im Nachtclub «Tru» zünftig gefeiert. Gemäss Augenzeugen soll Whitney schon auf dem Weg ins «Tru» gereizt gewirkt haben. Später soll sie desorientiert gewesen sein, ausserdem einen Kratzer am Handgelenk und Blut am Bein gehabt haben. Ihr Duett mit Price - sie sangen den Gospel-Hit «Jesus Loves Me» - habe heiser geklungen. Ihre Begleitung sah das anders: «Wir hatten eine tolle Zeit. Wir feierten und tanzten», so Price im Interview mit dem TV-Sender «E! Entertainment». Am Freitagabend ging das Fest laut Hotel-Angestellten weiter. Insgesamt soll Whitneys Party-Marathon ganze zwei Tage gedauert haben - also bis kurz vor ihrem Tod.

DIE LETZTE MAHLZEIT
Auch unmittelbar vor ihrem Ableben soll die Sängerin noch Alkohol getrunken haben. Das zeigen neue Bilder aus dem Hotelzimmer von Whitney, die TMZ.com veröffentlicht hat. Darauf zu sehen ist ein gedeckter Tisch, auf dem unter anderem eine leere Bierdose sowie ein leeres Champagnerglas stehen. Dazu habe Whitney Hamburger, Pommes, Truthahn-Sandwich und Jalapenos bestellt.

TOCHTER BOBBI KRISTINA
Sie ist mit den Nerven am Ende, war zweimal im Krankenhaus. Nun ist Bobbi Kristinas Vater, Bobby Brown, bei ihr. «Meine Tochter wurde aus dem Spital entlassen und befindet sich derzeit bei meiner Familie und ihren Geschwistern», so der Ex-Mann der Verstorbenen in einem Statement. «Offensichtlich ist sie durch den Tod ihrer Mutter sehr bewegt. Wie auch immer wir durch diese Tragödie gehen werden, wir werden es als Familie tun.»
Sogar Barack Obama äusserte sich inzwischen zum tragischen Verlust. Wie ein Sprecher des Weissen Hauses mitteilt, seien seine Gebete mit Bobbi Kristina und der Familie.

PLATTENVERKÄUFE
Whitneys grösster Hit «I Will Always Love You» steht derzeit an der Spitze der US-iTunes-Charts. In der Schweiz schafft es der Song auf Platz Nummer zwei. Auch andere ihrer Lieder - wie «One Moment In Time», «Greatest Love Of All» oder «I Wanna Dance With Somebody» - haben es wieder in die Top 100 geschafft. Somit überholt Whitney Adele, die einen Tag nach Houstons Tod mit sechs Emmys geehrt wurde.

«GEHEIMER» SOHN
Gemäss unterschiedlichen amerikanischen Online-Nachrichtendiensten soll Whitney nicht nur eine Tochter gehabt haben, sondern ebenso einen Sohn - wenn auch keinen leiblichen. Sie habe Nicholas Gordon, 22, in die Familie aufgenommen, als dieser noch klein war. Nur enge Freunde wussten von dessen Existenz - sie sprechen gemäss Radaronline.com denn auch jeweils von «Whitneys Kindern». Tochter Bobbi Kristina bezeichne Nick längst als ihren Bruder. Ob Whitney den Jungen aber jemals offiziell adoptiert hat, ist unklar.

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