Katy Perry Wegen Eltern: Sie durfte nicht zum Frauenarzt

Offen wie nie spricht Sängerin Katy Perry über ihre streng religiösen Eltern, die Angst vor Frauenarztbesuchen und die Liebe zu ihrem Mann Russel Brand.

Sexy in einer Corsage strahlt Katy Perry, 26, derzeit vom Cover des US-Magazins «Vanity Fair». So freizügig das Bild, so offenherzig spricht die Sängerin über ihre Kindheit - die keine leichte war. Grund dafür sind ihre strenggläubigen Eltern. Schimpfwörter mit «Teufel» waren Tabu, auch weltliche Musik dufte sie nicht hören. «Freunde liehen mir darum heimliche ihre CDs aus», erzählt sie. Stattedessen musste sie sich christliche Lieder oder Verse aus der Bibel anhören. Als sie in die Pubertät kam, durfte Perry auch nicht zum Frauenarzt. «Meine Eltern hatten mir weisgemacht, dass Frauen nur dann dorthin gehen, wenn sie ein Kind abtreiben wollen.»

Obwohl sie heute sagt, keine Kindheit gehabt zu haben, hat sich das Verhältnis zu ihren Eltern verbessert. «Ich bin inzwischen auch davon abgekommen, sie auf irgendeine Weise verändern zu wollen.» Beide seien sich einig, dass sie auch mal unterschiedlicher Meinung sein könnten. Einig sind sie sich auch, was Katy Perrys Karriere anbelangt. «Sie sind total aufgeregt, freuen sich über meinen Erfolg. Sie sind glücklich, dass bei ihren drei Kindern alles gut läuft, keiner mit Drogen zu tun hat oder im Gefängnis sitzt.»

Was ihre Ehe zu Komiker Russel Brand, 35, betrifft, hat sie ihren Seelenverwandten gefunden. «Es war noch nie langweilig!» Wichtig aber vor allem sei die Treue. «Ich vertraue ihm, er hat mich noch nie belogen.» Durch Brand kam sie auch in Kontakt mit seiner Religion, dem Hinduismus. Während er ihn aber täglich praktiziert - er meditiert morgens und abends - setzt sie sich nur gelegentlich hin. «Doch ich habe gemerkt, dass ich durch Meditation meine Mitte besser finde.»

Vergangenes Jahr heiratete das Paar. Nur wenige Bilder sickerten damals in die Öffentlihckeit - und das ganz bewusst. «Klar, uns wurden Millionen für unsere Hochzeitsfotos geboten. Doch wir wollten das nicht.» Es sollte ein Moment sein, der nur ihnen beiden und ihren Liebsten gehört. Es ist ihr deshalb «egal», wie andere über ihre Beziehung denken - oder «was sie über ihre Brüste tratschen». Die Musik soll es sein, die Fans und Perry miteinander verbindet.

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