Paris Hilton Wegen Koks: Japaner lassen sie nicht einreisen

Nach der Anzeige wegen Drogenbesitzes musste Hotel-Erbin Paris Hilton gestern beim Gericht antraben. Obwohl das Kokain tatsächlich ihr gehörte, kommt sie um eine Haftstrafe rum. Das hält die Japaner aber nicht davon ab, sie nicht einreisen zu lassen.
Trotz «Friendly»-Aufschrifft ist Paris Hilton momentan nicht zum Lachen zumute.
© Reuters Trotz «Friendly»-Aufschrifft ist Paris Hilton momentan nicht zum Lachen zumute.

Paris Hilton, 29, ist doch ein ganz helles Köpfchen: Vor einem Gericht in Las Vegas gab das It-Girl den Kokainbesitz zu. Damit entgeht es einer Haftstrafe. Vor rund einem Monat wurde Hilton verhaftet, worauf ihr bei der Polizei ein Säckchen mit weisser, pudriger Substanz aus der Handtasche fiel. Sie behauptete darauf allerdings, dass die Tasche nicht ihr gehöre.

Grund für ihren Sinneswandel vor Gericht war wohl die Abmachung, die sie mit der Staatsanwalt machte: Paris erhält ein Jahr auf Bewährung, wenn sie sich einer Drogentherapie unterzieht. Zudem soll die Hotel-Erbin 200 Sozialstunden leisten und eine Geldstrafe von 2000 Dollar bezahlen.

Mit dem Gedanken, nochmals glimpflich davon gekommen zu sein, jettet die Blondine wieder durch die Welt. Ziel ist Japan, wo sie mit ihrer Schwester Nicky für Handtaschen werben möchte. Doch am Flughafen von Tokio ist für Paris zunächst Endstation. Polizeibeamten verweigern ihr aufgrund der Vergehen und eines in Japan geltenden strikten Anti-Drogen-Gesetzes die Einreise.

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