Enrique Iglesias Wegen Penis-Schau in den Bau?

Weil Spanien Fussball-Weltmeister wurde, muss Enrique Iglesias nun in Amerika die Hüllen fallen lassen. Was er beachten muss, um in den prüden Staaten nicht gegen das Gesetz zu verstossen. Und warum Schaulustige einen Feldstecher benötigen.
Enrique Iglesia will sein Versprechen einlösen.
© DUKAS Enrique Iglesia will sein Versprechen einlösen.

«Wenn Spanien Weltmeister wird, betrinke ich mich und fahre in Biscayne Bay nackt Wasserski». Als die Schweizer Nati gegen Spaniens National-Elf an der Fussball-WM in Südafrika siegte, nahm Enrque Iglesias, 35, den Mund wohl etwas gar voll. Er glaubte nicht mehr an den Titel und klopfte in einem Interview mit der «BBC» umso grössere Sprüche.

Doch am Schluss kommt es immer anders, als erwartet: Spanien holte sich den Titel und Iglesias muss den (nackten) Tatsachen ins Auge blicken. Denn «eine Wette ist eine Wette», wie Iglesias gegenüber «Access Hollywood» ankündigt. Wenn Iglesias seinen Einsatz einlöst, sollte er aber beachten, dass im Land der unbegrenzten Möglichkeiten gewisse Dinge eben doch begrenzt sind.

So sollte Iglesias gut überlegen, wo er sich betrinkt. Will er beispielsweise im nördlich von der Biscayne Bay gelegenen Miami Beach trinken, dann darf er dies auf keinen Fall in der Öffentlichkeit tun. Insbesondere am Strand ist der Konsum von Alkohol verboten.

Auch wenn sich Iglesias die Kleider vom Leib reisst, könnte er mancherorts gegen das Gesetz verstossen. Grundsätzlich gilt im Bundesstaat Florida das Verbot, seine Sexualorgane in der Öffentlichkeit zu zeigen. Es gibt zwar ausgewiesene Strände in Miami-Dade County, wo der Freikörperkultur ungehemmt gefrönt werden darf. Jedoch nur am Wochenende.

Fans und Neugierige dürfen aber nicht allzu hohe Erwartungen haben, wenn sie Iglesias nackt sehen wollen. Denn viel zu sehen gibt es nicht. Nach eigenen Aussagen wünscht der Sänger sich ein grösseres bestes Stück. Grund: Die zu geringe Auswahl an kleinen Kondomen. Deshalb kündigte er auch an, eine eigene Pariser-Linie in Mini-Grössen auf den Markt bringen zu wollen.

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