Zachary Quinto Wegen Selbstmord eines Teenies outete er sich

Erst ein trauriges Schicksal brachte den «Heroes»-Star dazu, sich zu outen. Wie Zachary Quinto über sein Bekenntnis denkt und warum er sich nicht als Vorreiter sehen will.
Zachary Quinto will sich nach seinem Outing nun für die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen einsetzen.
© DUKAS Zachary Quinto will sich nach seinem Outing nun für die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben und Transsexuellen einsetzen.

Der Teenager Jamey Rodemeyer brachte sich um, weil er wegen seiner Sexualität gehänselt wurde. Als der «Heroes»-Schauspieler Zachary Quinto, 34, diese Nachricht vernahm, wusste er, etwas tun zu müssen. Anfang Woche gestand er erstmals in der Öffentlichkeit, schwul zu sein. Nun sagt er gemäss Bang Showbiz: «Ich bin all den Leuten, die mir ihre Hände direkt oder indirekt oder nur im Geiste gereicht haben, unglaublich dankbar und ich habe wirklich, wirklich das Gefühl, dass meine komplette Zukunft auf eine neue Art und Weise aufgebahrt ist und das ist aufregend und unheimlich und überwältigend.»

Er will sich aber nicht in einer Vorreiterrolle sehen. Es habe Leute gegeben, so Zachary, die sich zu einer Zeit geoutet haben, in der es viel schwieriger war. Trotzdem machte er anderen Mut, sich ebenfalls nicht länger zu verstecken. Ein Nachrichtensprecher des amerikanischen TV-Senders ABC beispielsweise fühlte sich gestärkt, als er Zacharys Outing vermeldete, und steht seither offen zu seiner Homosexualität.

Jetzt will Zachary seinen Bekanntheitsgrad dafür nutzen, sich für die Rechte von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transsexuellen einzusetzen. Der Tod des Teenagers habe ihn vor Augen geführt, dass ein schwules Leben, ohne dass die Öffentlichkeit es mitbekommt, nicht ausreicht. 

Auch interessant