Menowin Fröhlich Wegen Solarium-Besuch: Jetzt ist er im Knast

Nachdem der «DSDS»-Zweitplatzierte vor seinem Haftantritt flüchtete, fasste die Polizei Menowin Fröhlich nun in Dortmund und führte in ab - direkt in den Knast.

Die eigene Eitelkeit bringt Menowin Fröhlich, 23, wieder ins Kittchen. Nachdem er am Tage seines neuen Haftantritts erneut untertauchte, suchte die Polizei mit einem Vollstreckungsbefehl nach ihm und fand Menowin schliesslich in einem Mehrfamilienhaus in Dortmund, wie Bild.de berichtet.

Anwohner hätten ihn während der vergangenen Tage unter anderem bei Solarium-Besuchen gesehen - und verpfiffen den Zweitplatzierten von «Deutschland sucht den Superstar» bei der Polizei. Angesprochen auf sein Haft-Versäumnis meinte Menowin: «Ich hab' mich zurückgezogen, will in Ruhe ein Buch schreiben.»

Zu erzählen hätte er wohl einiges: Seit 2000 liefen gegen ihn diverse Verfahren wegen Hehlerei, gefährlicher Körperverletzung, Diebstahl, Verstoss gegen das Waffengesetz, Hausfriedensbruch und Betrug. Während seiner Teilnahme bei «DSDS» im vergangenen Jahr gab Fröhlich sich immer wieder geläutert, wollte sich bessern und auf die Musik setzen.

Doch dass ihm Erzrivale Mehrzad Marashi, 30, den Superstar-Titel vor der Nase wegschnappte, schien Menowin nicht zu bekommen: Statt sich, wie er es seinen Fans versprochen hatte, auf die Musik zu konzentrieren, verstiess er gegen seine Bewährungsauflagen - und erhielt erneut einen Haftbefehl, dem er nicht folgte. Sein Anwalt Manfred Döring zeigte sich enttäuscht: Er habe mit Engelszungen auf Menowin eingeredet, er solle sich stellen. Doch dieser brach den Kontakt zu ihm ab.

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