Anna-Maria Zimmermann Wegen Unfall-Folgen:«Fühle mich hässlich»

Vier Monate nach ihrem Helikopter-Absturz kämpft Anna-Maria Zimmermann noch immer täglich um Fortschritte. Dass es ihr dabei nicht gut geht, verrät sie nun in einem Interview.

Nachdem Anna-Maria Zimmermann, 22, im Oktober 2010 einen Helikopterabsturz knapp überlebte, herrscht in der Sängerin ein Chaos - sie macht nur schwer Fortschritte. «Der ganze Alltag ist schwierig. Anziehen, Ausziehen, Haare föhnen.», wie sie der «In» erzählte. Sie ist weiterhin auf fremde Hilfe angewiesen und fühlt sich hässlich. «Mein linkes Augenlid hängt, meine Haare fallen büschelweise aus», eine Nebenwirkung der starken Medikamente. Dann fragt sie sich: «Warum mache ich das überhaupt?».

Durch die Teilnahme an der Castingshow «Deutschalnd sucht den Superstar» im Jahre 2006 wurde Zimmermann bekannt und feierte auf Mallorca als Schlagersängerin ihre Erfolge. Sie hatte gerade ihr erstes Album fertig «... dann passiert sowas.»

Kleine Erfolgsmomente machen der Sängerin Hoffnung, bei Rückschlägen packt sie allerdings die Wut. Auf den Piloten Mario M. Dieser durfte zum Zeitpunkt des Unfalls keine gewerblichen Flüge fliegen, habe darüber mit Zimmermann aber nicht gesprochen. «Er hat mit unserem Leben gespielt. Und jetzt verhält er sich feige und unterstützt mich überhaupt nicht.»

17 Tage lag sie im künstlichen Koma, eine harte Zeit für Familie und Freund. In zwei Tagebüchern hat Christian, 30, seine Erinnerungen festgehalten. Jezt wollen die Liebsten der Schlagersängerin Halt geben. Ihre Mutter erzählt: «Wer in so einer Situation keine Familie hat, verzweifelt, geht zugrunde.» Für Anna-Maria ist besonders Christian wichtig. «Ohne meinen Freund wäre ich hilflos». Die Liebe der beiden ist aber an der Tragödie nur gewachsen. «Der Unfall hat uns zusammengeschweisst.»

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