Gyllenhaal, Cruise & Co. Wenn Stars zu Polizisten werden

Nicht nur Feuerwehrmänner, Sanitäter oder Polizisten sorgen für unser Wohl. Auch Stars kümmern sich um ihre Mitmenschen. Lesen Sie auf SI online, wer sich für seine Mitbürger einsetzt und sogar zum Lebensretter wird.

Sie verhindern Autodiebstähle, retten Menschenleben oder zahlen die Spitalrechnungen anderer: Jake Gyllenhaal, Kelly Osbourne und andere Stars bewiesen Mut, als sie zuerst an andere dachten statt an sich.

Jake Gyllenhaal, 30:
Um sich auf seine neue Rolle im Film «End of Watch» vorzubereiten, begleitete der Schauspieler Polizisten auf Streife. Dabei wurde er Augenzeuge einer richtigen Schiesserei. In einem Park sah Gyllenhaal wie ein Bandenmitglied auf einen Rivalen schoss und dieser danach mit Verletzungen ins Spital gebracht werden musste.

Kelly Osbourne, 26:
Am 14. Juli vereitelte die Sängerin gleich zwei kriminelle Taten. Nachdem sie zwei Jungs davon abhielt, in ein Auto einzubrechen, twitterte sie: «Alles was ich rief, war ‹Ey› und dann rannten die beiden schon weg. Ich wusste gar nicht, dass ich so Angst einflössend bin.» Später am Abend sah sie zwei andere junge Männer, die mit Lacrosse-Schlägern auf ein Auto einschlugen. Darauf twitterte sie abermals: «Was ist heute nur los? Ich habe gerade zwei Jungs davon abgehalten, mit ihren Lacrosse-Schlägern ein Auto zu zerstören. Was ist denn nur mit der Londoner Polizei los?»

Nicky Hilton, 27:
Wer hätte das gedacht. Die zierliche Schwester von Paris Hilton kann auch ordentlich zupacken, wie ABCNews.com berichtet. Im Jahr 2009 wurde sie von einem Obdachlosen angegriffen und gegen die Motorhaube ihres Wagens gestossen. Eine Kellnerin und ein Polizist beobachteten die Szene und eilten ihr zu Hilfe, doch das wäre gar nicht nötig gewesen. Nicky konnte den Mann selber überwältigen und ihn der Polizei übergeben.

Drew Barrymore, 36:
Nach einem Auffahrunfall bei einer Kreuzung beging der «Täter» Fahrerflucht. Die Schauspielerin verfolgte den Mann kurzerhand und notierte sich sein Autokennzeichen. Als sie ihn zur Rede stellen wollte, beschimpfte er sie und Barrymore benachrichtigte die Polizei. In einem Interview mit Jay Leno erzählte sie:«Wenigstens wehrte ich mich gegen den Typen und schluckte seine Beleidigungen nicht einfach herunter.» Sie wolle ihn aber nicht anzeigen, sondern nur ihren Standpunkt klar machen.

Tom Cruise, 49:
Der Schauspieler ist nicht nur in seinen Filmen als Held zu bestaunen. Laut uk.eonline.com verhinderte er 1996 gleich drei Katastrophen:

  • Als Cruise Zeuge eines Unfalls mit Fahrerflucht wurde, kümmerte er sich um die angefahrene Frau und vergewisserte sich, dass jemand die Ambulanz gerufen hatte. Zudem zahlte er die Krankenhausrechnung des Opfers, als er hörte, dass sie keine Versicherung hatte.
  • Bei der «Mission: Impossible» Premiere in London half er zwei kleinen Jungen, welche gegen die Absperrung gedrückt wurden.
  • Im selben Jahr rettete er auf der Insel Capri fünf Leute, die einen Segelunfall hatten. Ihr Boot stand in Flammen und wäre beinahe gesunken.

Harrison Ford, 69:
Der Action-Star rettete im Jahr 2000 zwei Wanderinnen, die in Idaho auf dem Tafelberg stecken geblieben sind. Ein Jahr später pickte er mit seinem Helikopter einen 13-jährigen Pfadfinder auf, der sich in der Nacht im Yellowstone National Park verlaufen hatte.

Sean Penn, 50:
Der Schauspieler reiste nach der Katastrophe, die Hurrikan Katrina 2005 angerichtet hatte, nach New Orleans und fischte mit einem kleinen Motorboot Leute aus dem Wasser. Bevor das Boot selbst ein Leck bekam und er kenterte, rettete er 40 Menschen aus den Fluten, transportierte sie ans Ufer und leistete Erste Hilfe.

David Beckham, 36:
Der Profifussballer zögerte nicht, als er ein Auto sah, das mitten auf der Strasse liegen geblieben war. Zusammen mit einem anderen Passanten schob Beckham das Auto an die Seite. Danach erkundigte sich David bei dem Fahrer Paul Long und dessen zwei Kindern, ob es ihnen gut ginge.

Kronprinz Haakon, 37:
Auf einem Motorboot-Trip mit seiner Familie rettete der norwegische Tronfolger in Seenot geratene Leute. Aufgrund eines Motorenschadens kamen sie nicht vom Fleck und trieben auf dem Wasser.

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