Peer Kusmagk Wer ist der Dschungelkönig eigentlich?

Zwei Wochen lang kämpfte er sich durch den Dschungel, am Samstag wurde er zum Sieger der diesjährigen Staffel «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» gekürt. Lange ist's her, seit Peer Kusmagk in «GZSZ» den Ben spielte oder durchs «Frühstücksfernsehen» führte. SI online blickt zurück und zeigt das Leben des Dschungelkönigs.

Das TV-Publikum wählte den Schauspieler und Moderator vergangenen Samstag zum Dschungelkönig 2011. Peer Kusmagk, 35, setzte sich gegen seine 10 Konkurrenten durch und überzeugte wohl mehr mit seiner «komischen» Art als mit Tarzanqualitäten. Still sitzen konnte er nicht, dauernd war er am Basteln, stolperte über seine eigenen unruhigen Füsse oder hegte Lausbuben-Gedanken mit seinem anfänglichen besten Freund Mathieu Carrière.

Über seinen mit 50'000 Euro dotierten Sieg freute sich Peer sehr, er habe aber absolut nicht damit gerechnet, wie er gegenüber RTL sagte. Dies wundert kaum, denn zu Beginn zeugten seine Zuschauer-Votings von keiner grossen Beliebtheit. Erst durch Sarah Knappiks intrigantes Spiel beziehungsweise Kusmagks Neutralität gegenüber ihr, stiegen die Sympathien und somit die Anrufe für ihn. Konkurrent Jay Khan stiess er von der Spitze und führte die Beliebtheits-Skala bis zum 17. und letzten Dschungeltag an.

Dass Peer Schulden hat und die Teilnahme bei «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!», nebst Schuldentilgung als Sprungbrett zurück ins Showbusiness dienen soll, ist bekannt, doch wer verbirgt sich hinter dem Publikumsliebling wirklich?

Bekannt wurde der Beliner als Ben Bachmann bei der RTL-Seifenoper «Gute Zeiten, schlechten Zeiten». Parallel moderierte Peer auf den deutschen Sportsendern Sport1 und 9Live und führte durch eine VOX-Quizshow. 2003 stieg er bei «GZSZ» aus, beendete die Sportmoderationen, führte während eines Jahres durch das «Deutschland sucht den Superstar»-Magazin auf VOX und stand von 2004 bis 2005 für das «Frühstücksfernsehen» auf Sat1 vor der Kamera.

Dann wurde es ruhig um Kusmagk. Vom Bildschirm verschwunden, wechselte der gelernte Schauspieler in die Gastronomie. «Ich wollte etwas ganz anderes machen», erzählte er RTL. So eröffnete er 2006 zusammen mit einem Freund das Restaurant «La Raclette» in Berlin-Kreuzberg. Doch nicht nur in der Restaurant-Küche brutzelte es. Peers «Raclette» brannte im Oktober vergangenen Jahres nieder. Zwar konnte sein Restaurant wieder eröffnet werden, doch trieb ihn der Brand in finanzielle Schwierigkeiten.

Den Pleite-Gerüchten nimmt Peer nach seiner Krönung im Dschungel aber gleich den Wind aus den Segeln und offenbahrt: «In der Tat ist es so, dass ich da den einen oder anderen Brief nicht aufgemacht habe. Das liegt aber eher an meiner etwas schusseligen Art. Es geht um eine Summe von 3000 Euro, die ich eigentlich per Ratenzahlung überweisen soll und die Rate ist dann einmal geplatzt und dann stand halt der Gerichtsvollzieher vor der Tür.»

Auch interessant