Beyoncé Werbemasche? Blue Ivy hier, Blue Ivy da

Sie spricht über die Geburt, ihre Liebe zu Blue Ivy und über die Erziehung - einmal mehr: Beyoncé erzählt immer von ihrem Kind, wenn ein grosses Projekt ansteht.
Beyoncé weiss, wie sie sich im Scheinwerferlicht zu positionieren hat.
© Via Iam.Beyonce.com Beyoncé weiss, wie sie sich im Scheinwerferlicht zu positionieren hat.

«Sie ist mein Homie, mein bester Freund», sagt Beyoncé, 31, in der März-Ausgabe der «Vogue» über ihre einjährige Tochter Blue Ivy Carter. Auch erzählt die Sängerin von deren Geburt am 7. Januar 2012: «Das war der beste Tag in meinem Leben», sagt Beyoncé. «Als ich in den Wehen lag, stellte ich mir vor, wie mein Kind eine sehr schwere Tür aufstösst. Und weil ich mir vorstellte, dass dieses kleine Ding all die Arbeit machte, konnte ich gar nicht an meinen eigenen Schmerz denken.»

Offene Worte, mit denen sich Beyoncé an die Öffentlichkeit wendet. Sie kehrt ihr Innerstes nach aussen, sagt, sie verstehe seit der Geburt «die Kraft von meinem Körper» und fühle sich weiblicher und sinnlicher. 

So intim diese Ausführungen sind, so berechnet sind sie. Die Marketingmaschine Beyoncé läuft derzeit auf Hochtouren: Am kommenden Samstag erscheint ein Dokumentationsfilm über ihr Leben, darauf folgen Alben von Destiny's Child und Beyoncé. Während der letzten Wochen liess sie immer wieder in ihr Leben blicken, stand bei der Inaugurationsfeier von Barack Obama und in der Super-Bowl-Halbzeit auf der Bühne.

Dass sie ausgerechnet Blue Ivy dafür benutzt, um die nächsten Karriereschritte zu bewerben, scheint paradox. Denn immerhin wünscht sich Beyoncé nichts sehnlicher, als dass ihre Tochter eine normale Kindheit fernab des Rampenlichts hat: Beyoncé will, so sagt sie in der «Vogue», dass Blue Ivy einmal Pyjamapartys feiert und durch Sprinkleranlagen im Garten rennt, «Schulbesuche und Limonadenstände und all die Dinge. Das ist mir sehr wichtig für sie». 

Am Samstag, 16. Februar, zeigt der US-Fernsehsender HBO die Dokumentation von und über Beyoncé «Life Is But a Dream». 

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