Justin Bieber Wie behandelt man eigentlich einen Superstar?

Bei seinem Aufenthalt in London hielt Justin Bieber, 18, das Personal des Luxushotels Royal Garden ganz schön auf Trab. Wie schafft man es, die Fans eines Superstars zu bändigen, seine Sicherheit zu gewährleisten und gleichzeitig den regulären Gästen einen angemessenen Service zu bieten? SI online hat bei Anita Benyon, Marketing Manager des besagten Hotels, nachgefragt.

SI online: Anita Benyon, wie haben Sie sich auf den Aufenthalt von Justin Bieber in Ihrem Haus vorbereitet?
Anita Benyon: Das Royal Garden Hotel hat den Besuch von Justin Bieber so gehandhabt, wie wir das bei allen unseren VIP machen. Unsere Gäste sind uns wichtig, aber weil wir unabhängig sind, können wir auch individuelle Wünsche erfüllen.

Das klingt, als wäre die Situation völlig normal für Sie gewesen.
Nun, so etwas haben wir dann doch noch nicht erlebt. Wir hatten zwar auch schon die Beatles und ABBA als Gäste, aber Justin Bieber war noch grösser.

Auch seine Fans sind zahlreicher. Über 2000 Anrufe sind während seines zweitätigen Aufenthalts bei Ihnen eingegangen. Haben Sie speziell geschultes Personal?
Alle unsere Mitarbeiter sind dafür ausgebildet, mit Prominenten umzugehen. Wir passen uns an die Bedürfnisse an, ob jemand das Rampenlicht sucht oder nicht.

Apropos. Wie erlebten denn die «normalen» Gäste die Zeit, während Justin Bieber im Hotel war?
Wir behandeln alle unsere Gäste gleich. Als 5-Sterne-Hotel ist es für uns oberste Priorität, allen Kunden den höchstmöglichen Komfort zu bieten.

Trotzdem braucht es doch mehr Aufwand, wenn ein Superstar im Haus ist. Wieviele Überstunden haben Sie gemacht?
Das Hotelpersonal arbeitete wie immer. Aber wir haben zusätzliches Sicherheitspersonal engagiert, um Justin Biebers Sicherheit - und die unserer anderen Gäste - zu gewährleisten.

Sie erwecken den Eindruck, als wäre der vergangene Montag ein Tag wie jeder andere für Sie gewesen. Hat Sie denn gar nichts aus der Fassung gebracht?
Justin Bieber war äusserst gut gelaunt, wie immer, wenn er bei uns wohnt. Aber ich war tatsächlich etwas überrascht über die Hingabe seiner Fans. Sie verpassten sogar die Schule und harrten stundenlang im strömenden Regen aus, nur um ihn zu sehen.

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