Barbara Becker Wie sie ihre Zukunft nach dem Ehe-Aus sieht

Zwei Jahre lang führten sie eine Ehe auf zwei Kontinenten. Barbara Becker und Arne Quinze glaubten an ihr Familienmodell, doch scheiterten an der Realität. Sie erzählt nun, wie es für sie weitergeht.

«Wir lebten nicht mehr nur auf zwei Kontinenten, sondern auf zwei verschiedenen Planeten.» Barbara Becker, 45, beschreibt anschaulich, warum ihre Ehe zum belgischen Künstler Arne Quinze, 39, scheiterte. Sie lebte mit ihren Kindern in Miami, er in Brüssel. Ein gemeinsamer Lebensmittelpunkt fehlte. Nach zwei Jahren Ehe haben die beiden Anfang Woche das Scheitern ihrer Beziehung bekannt gegeben. In der «Bunten» spricht die Geschäftsfrau über den Grund, warum sie jetzt damit an die Öffentlichkeit gingen: «In letzter Zeit gab es immer mehr Gerüchte um meine Ehe, das ging so nicht weiter. Wir haben unsere Entscheidung vor ein paar Wochen gemeinsam getroffen und ich bin inzwischen innerlich so gefestigt, dass ich das auch nach aussen kommunizieren kann.»

Becker konzentriert sich jetzt auf ihr neuestes Projekt - eine Qigong-DVD, die demnächst auf den Markt kommt. Und auf ihre Zukunft in Berlin. Sie wolle mit ihrem Sohn Elias, 12, nächstes Jahr in die deutsche Hauptstadt ziehen, «weil ich es ihm schuldig bin, dass er seine Wurzeln und diese Kultur kennenlernt». Elias ist der jüngste von zwei Söhnen, den Barbara Becker aus ihrer Ehe mit dem Ex-Tennis-Star Boris Becker hat. Während Noah, 18, Deutsch versteht und demnächst in New York mit dem Studium beginnt, weiss Elias nichts von seinen deutschen Wurzeln. «Das möchte ich unbedingt ändern. Ich fand das früher immer schrechlich, wenn einer einen deutschen Pass hat und die Sprache nicht spricht. Mein Sohn soll dieses Defizit ausgleichen.» Sie freue sich auf diese Zeit, die sie als Chance betrachtet, sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren, ohne ständig im Flugzeug sitzen zu müssen. «Ich bin in den letzten vier Jahren so viel geflogen, dass ich dazu einfach keine Lust habe.»

Die Hochzeit mit Arne bereue sie aber nicht, versichert Becker. «Es gab sehr viele glückliche Momente in unserer Beziehung und sehr viel Freude, die ich nicht missen möchte.» Um auch weiterhin diese Freude zu empfinden und Freunde bleiben zu können, haben sie sich zum Schritt der Trennung entschlossen.

 

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