Dieter Bohlen Zu «DSDS»: «Keine Entwicklung bei Pietro»

Acht Sieger gingen bereits aus der deutschen Castingshow hervor, nun soll ein neunter folgen: Anfang Januar 2012 beginnt die neue Staffel «Deutschland sucht den Superstar». Für Chef-Juror Dieter Bohlen Grund, zurückzublicken.

Rund 250'000 versuchten ihr Glück bereits bei ihm, abertausende scheiterten: Wer Deutschlands nächster Superstar werden will, muss Dieter Bohlen, 57, beeindrucken. So auch wieder ab Samstag, 7. Januar 2012: Zum neunten Mal beurteilt Bohlen «Mega-Sänger» und «Underdogs» bei «Deutschland sucht den Superstar». Zum neunten Mal hofft er, «dass der nächste Kandidat, der durch die Tür kommt, der neue Robbie Williams ist».

Dass seine Kritik für die Nicht-Robbies niederschmetternd sein kann, dessen ist sich Bohlen bewusst, erklärt er in der aktuellen Ausgabe der «Bravo»: «Meine Worte sind vielleicht auch ein bisschen hart - aber ich bin immer ehrlich!» Für Beschimpfungen seitens Kandidaten hat er deshalb auch Verständnis. «Ich versteh das total. Die sind halt verletzt und gefrustet, weil ihr Traum geplatzt ist.»

Während Bohlens zwei Mit-Juroren laufend wechseln, ist er seit Beginn bei «DSDS» dabei. «Ich bin nicht unersetzlich», weiss er. «Aber die Sendung wäre sicher anders - und erfolgloser... Wenn ich weg wäre, müsste RTL auch ein paar neue Leute einstellen - bei dem, was ich im Hintergrund alles mache!» Er habe organisiert, dass der Recall im Ausland stattfinde, dass der Sieger der neuen Staffel 500'000 Euro erhält - und vor allem gute Musik mache. So auch in der vergangenen Staffel: Pietro Lombardi gewann «DSDS»,  seine Freundin Sarah Engels belegte den zweiten Platz. Beide sind mittlerweile bei Bohlen unter Vertrag, veröffentlichen regelmässig neue Songs.

Doch während Pietro die Charts stürmt, dümpelt Sarahs Karriere noch immer vor sich hin. «Bei Sarah zermartere ich mir den Kopf», sagt Bohlen. «Sie ist für mich eine der geilsten Sängerinnen Deutschlands. Und alle scheissen drauf! Ich finde das so ungerecht», erklärt er und äussert sich kritischer zu Pietro: «Bei ihm seh ich einfach keine grosse Entwicklung. Und wenn der Drops gelutscht ist und der Künstler sich nicht weiterentwickeln will - dann kann ich auch nichts mehr machen.» Pietro müsse anfangen selbst zu kämpfen, sein Ehrgeiz müsse durchkommen. «So ein Gewinner glaubt natürlich: Das geht immer so weiter. Tut es aber nicht!»

Alles zu «Deutschland sucht den Superstar» finden Sie im Dossier von SI online.

Am Samstag, 7. Januar 2012 startet die neunte Staffel «Deutschland sucht den Superstar» um 20.15 Uhr bei RTL.

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