«GNTM» Interview: Alisar über Angst, Aussehen & Angebote

Am 10. Juni ging für sie der Model-Traum in Erfüllung: Alisar Ailabouni gewinnt das «Germany's Next Topmodel»-Finale. Mit SI online spricht die Österreicherin darüber, wie sich ihr Leben seither verändert hat.

Es war ein Marathon-Finale, der Donnerstagabend vom 10. Juni. Bis die Gewinnerin von «Germany's Next Topmodel» feststand, dauerte es eine gefühlte Ewigkeit. Umso schneller verging die Zeit dafür nach der Krönung von Modelküken Alisar Ailabouni, 21. SI online erwischte die Österreicherin zwischen zwei Shootings.
 

SI online: Alisar Ailabouni, beschreiben Sie uns Ihre Wochen seit dem Sieg?
Alisar Ailabouni: Ich hatte von Beginn an viele Termine. Darüber war ich sehr froh, denn ich habe den Sprung ins Model-Business endlich geschafft und kann jetzt endlich den Beruf ausüben, den ich mir erträumte.

Wie hat Ihre Familie auf den Sieg reagiert?
Einerseits ist sie sehr stolz auf mich. Alle haben mir die Daumen gedrückt und sich riesig für mich gefreut. Anderseits mischte sich auch die eine oder andere Träne unter, weil sie wussten, dass ich in Zukunft weniger Zeit habe für sie.

Die Österreicherin mit syrischen Wurzeln plant, sich eine Wohnung in München zuzulegen, um näher bei ihrer Agentur zu wohnen.

Fällt Ihnen die Trennung von Ihren Liebsten leicht?
Es ist hart für mich, meine Familie nicht immer sehen zu können. Aber das gehört zu meinem Job. Deshalb telefoniere ich fast täglich mit ihnen und versuche, an meinen freien Tagen so oft wie möglich nach Hause zu fahren.

Wer sind Ihre Vorbilder?
Mein grösstes ist meine Mama. Sie hat in ihrem Leben so viel erreicht, sie ist eine sehr starke Frau, weshalb ich grossen Respekt vor ihr habe. In beruflicher Hinsicht ist jedes grosse Topmodel mein Vorbild. Sie haben alle eine einzigartige Ausstrahlung und sind sehr diszipliniert. Ich bewundere das, was sie erreicht haben. Denn hinter ihrem Erfolg steckt viel Arbeit.

Apropos Arbeit: Was erhoffen Sie sich für Ihre Model-Zukunft?
Ich will tolle Aufträge an Land ziehen. Vor allem jetzt am Anfang ist es wichtig, präsent zu sein, um sich einen Namen in dem Geschäft machen zu können. Nur so kann ich auf lange Sicht hin erfolgreich als Model arbeiten.

Keine Angst vor dem Business?
Ich liebe diesen Job, weshalb ich keinen Grund sehe, Angst zu haben.

Models werden oft mit Drogen- oder Magersucht in Verbindung gebracht. Wie gehen Sie mit diesen Vorurteilen um?
Es ist ungerecht, dass Models einen solchen Stempel aufgedrückt bekommen. Aber für mich gesprochen weiss ich, mich auf meine Familie und Freunde verlassen zu können. Sie geben mir Rückhalt.

Wie ernähren Sie sich?
Ich esse ganz normal und versuche nur, mich gesund zu ernähren.

Das Äussere ist in Ihrem Beruf sehr wichtig. Was gefällt Ihnen an sich gar nicht?
Ich finde wie jeder ein paar Makel an mir, aber genau die machen einen ja letztendlich aus. Ich mag mich so, wie ich bin.

Und wie müsste Ihr Traummann beschaffen sein?

Ein Robert Pattinson gefällt mir eigentlich noch. Grundsätzlich aber ist mir das Aussehen nicht so wichtig, vielmehr muss der Charakter stimmen und die Person sollte Humor haben.
 

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