«DSDS» Jesse & Luca wehren sich gegen Vorwürfe

Sie waren die absoluten Lieblinge der aktuellen Staffel von «Deutschland sucht den Superstar». Nun sind die beiden Schweizer Kandidaten Jesse und Luca erstmals mit Negativschlagzeilen konfrontiert. Auf SI online versuchen sie, ihr Image reinzuwaschen.
Langweilig und aggressiv? «So sind wir nicht», beteuern Jesse Ritch und Luca Hänni (r.).
© RTL Langweilig und aggressiv? «So sind wir nicht», beteuern Jesse Ritch und Luca Hänni (r.).

Bislang herrschte eitel Sonnenschein bei den beiden Schweizer «DSDS»-Kandidaten Luca Hänni und Jesse Ritch. Sie ernteten viel Lob von der Jury und durften sich über durchwegs positive Schlagzeilen freuen. Doch nun ist alles anders.

«Eine Zeitung schrieb, ich sei eifersüchtig auf Joey, das ärgert mich, weil es nicht stimmt», sagt Luca zu SI online. Auch die Berichte über seinen verbalen Austicker gegenüber Konkurrent Hamed seien «aufgebauscht» worden, sagt der Berner Oberländer. «Ich hatte einfach einen schlechten Tag, normalerweise bin ich friedfertig.» Seine einzige Schattenseite: Er habe die Schule früher nicht so ernst genommen.

Auch Jesse Ritch kämpft gegen Vorurteile an: Er sei ein Langweiler, kritisierte Jury-Mitglied Bruce Darnell. «Am kommenden Samstag beweise ich das Gegenteil», verspricht er. Unter dem Motto «Ab in den Süden» wird er den Dance-Hall-Hit «Danza Kuduro» (Don Omar) performen. «Ich wechsle nicht nur die Musikrichtung sondern auch meinen Look!» Sein Freund Luca setzt auf einen Evergreen: «Fields of Gold» (Sting).

Man darf sich auf gewohnt solide Leistungen der beiden Schweizer freuen - doch ihr Weiterkommen ist keinesfalls sicher. Sollten sie ausscheiden, müssten sie sich erst wieder in ihr altes Leben eingewöhnen. «DSDS ist eine eigene Welt - ich kriege gar nicht mit, was in der Schweiz so läuft», sagt Luca. Jesse informiert sich zwar regelmässig im Internet über die Nachrichtenlage, gibt aber zu, er spüre kaum einen Bezug: «Das ist alles extrem weit weg.»

Dennoch haben Jesse und Luca ihre schweizerische Bescheidenheit noch nicht verloren. Das beweist ihre Antwort auf die Frage, was sie denn mit dem Preisgeld von einer halben Million Euro anstellen würden, wenn sie «DSDS» gewinnen. Luca: «Schöne Ferien buchen, meiner Freundin ein Schmuckstück kaufen - und den Rest sparen.» Jesse: «Ich könnte mir vorstellen, einen Teil des Geldes in Nachwuchsförderung zu investieren. Zum Beispiel, indem ich eine eigene Gesangsschule gründen.»

Alles zu «Deutschland sucht den Superstar» finden Sie im Dossier von SI online.

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