Mona Vetsch «Jetzt hats halt eingeschlagen»

Kinder kriegen, Mami werden? Noch im Sommer versicherte Mona Vetsch, dass es ihr damit nicht eilt. Etwas gar voreilig! Die Radio- und TV-Frau ist schwanger.
Mona Vetsch
Mona Vetsch

Zwei Orangen verputzt Mona Vetsch, 33, momentan täglich. Mindestens. Die Radio- und TV-Frau muss ja auch für zwei essen. Für sich. Und fürs Baby, das sie Mitte Juni erwartet. «Ich freue mich riesig», sprudelt es aus der Frau heraus, die uns morgens dank ihren lockeren Sprüchen auf DRS 3 mit guter Laune in den Tag schickt und am TV unser Fernweh weckt.

Bereits vergangenen Juli hatte sich die beliebte Schweizer Moderatorin Gedanken übers Kinderkriegen gemacht, damals aber versichert, dass es ihr damit nicht eile. «Ich kann mir gut vorstellen, Mutter zu werden, auch wenn meine Bio-Uhr noch nicht akut tickt.» Und eher pragmatisch fügte die quirlige Thurgauerin an: «Wenns einschlägt, schlägts ein. Gross planen mag ich nicht.»

«Der Augenblick, als ich erfuhr: ‹Sie sind schwanger!›, ist mir schon etwas eingefahren»

Jetzt also hats voll eingeschlagen bei Mona und ihrem Lebenspartner. Wobei sie das Wort Partner hasst und von ­ihrem Freund viel lieber als «meinem Mann» spricht – auch wenn die beiden (noch) nicht verheiratet sind. Als Paar wollen sich Mona Vetsch und ihr Mann nicht in den Medien zeigen. «Ich habe mein Privatleben nie öffentlich gemacht. Und er sucht das Rampenlicht nicht», stellt sie klar. Ein Geheimnis um seine Person macht sie allerdings nicht: «Er arbeitet ebenfalls für die DRS-3-Morgen­sendung – als Produzent.»

Zusammen leben die beiden in einer Wohnung im Zürcher Kreis 6, und wenn Mona berufsbedingt fürs Schweizer Fernsehen auf Reisen ist, erhält er von ihr täglich eine Postkarte.

Dass das mit dem Kinderkriegen nun so schnell geht, überrascht Mona
aber doch ein wenig. «Der Augenblick, als ich erfuhr: ‹Sie sind schwanger!›, ist mir schon etwas eingefahren», gesteht sie. «Meinem Mann und mir war zwar klar, dass wir Kinder wollen, doch diskutierten wir nie darüber, ob jetzt oder später. Ich denke, unser Baby hat sich den Zeitpunkt selbst gewählt … Und wir nehmen es gerne so an.»

Ein Bub? Ein Mädchen? Mona ists egal. «Da lassen wir uns überraschen.» Im SF-People-Magazin «glanz & gloria» scherzte sie: «Ich habe schon gesehen, dass es ein kleines Menschli wird.»

Komisch sei es schon, dass sie jetzt alle auf ihre Schwangerschaft ansprechen, findet Mona, «denn ich fühle mich gar nicht so».
Viele Gedanken darüber, dass sie bald selbst einen Sohn oder eine
Tochter bekommt, macht sich die als Bauerntochter in einem kleinen Dorf aufgewachsene Mona bisher nicht.

Natürliche Geburt? Kaiserschnitt? «Auch das überlege ich mir derzeit nicht.» Und wie schauts mit einem Geburtsvorbereitungskurs aus? «Hm, ich werde mir sicher Infos holen, aber ich wälze jetzt keine Bücher zum Thema ­Babys und Elternwerden.»

Obwohl, ein Buch mit Namens­vorschlägen gibts seit Kurzem im Hause Vetsch. Mona: «Wir wollen schliesslich nicht erst im letzten Moment entscheiden, wie unser Kind heissen soll.» Sogar einige Vorschläge geistern bereits herum. «Die meisten stammen aus unserem Bekannten- und Verwandtenkreis.»

Und welche Namen sind im Rennen? «Wir sind uns nur einig, welche auf gar keinen Fall in Frage kommen», sagt sie lachend. «Doch die kann ich natürlich nicht verraten, sonst sind am Ende einige Leute beleidigt.»

Bis zum Geburtstermin geniesst Mona ihre Zeit am Mikrofon – und natürlich ihre Schwangerschaft. «Die verläuft absolut problemlos bisher, völlig un­spektakulär. Ausser der Lust auf Orangen plagen mich auch keine weiteren schwangerschaftsbedingten Essgelüste. Klar weiss ich, dass sich ab Juni vieles in meinem Leben ändern wird.»

Nach der Geburt will die beliebte Medienfrau eine Zeit lang zu Hause
bleiben. Und irgendwann sicher ihren Job wieder aufnehmen. Ihr Mann unterstützt sie dabei voll und ganz. «Wir haben das Kind ja gemeinsam», sagt Mona. «Erst mal schauen wir aber, was für ein Kind es ist und welche Bedürfnisse es hat.»

Gespannt sein darf man auch, wie sich die Familiengründung mit Nachwuchs auf Mona und ihren Freund auswirkt. Hochzeit ist nun mehr denn je ein Thema. Wie sie sich das Ganze vorstellt, weiss sie seit Langem. «Am liebsten ganz in Weiss in der Kirche. Wenn schon, denn schon. Ich bin ja ganz traditionell aufgewachsen und finde den Akt vom Ja-Sagen und Sich-zueinander-Be­kennen eine schöne Sache.» Mindestens genauso schön, wie schon bald morgens vom Baby geweckt zu werden …

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