Nachgefragt Junge Newslady

Die 11-jährige Ana aus Dübendorf ZH mode­rierte eine Woche lang die 18-Uhr-«Tagesschau».
Junge Newslady
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Ana, in deiner Woche als «Tagesschau»-Moderatorin hast du viel höhere Quoten erzielt als deine erwachsenen SF-Kollegen. Stolz?
Ja. Am liebsten würde ich gleich weiter­machen!

Gab es Patzer oder Pannen?
Einmal hab ich mich an der Nase gekratzt, als die Kamera schon lief. Der Vater eines Mitschülers meinte danach, ich hätte live in der Nase gebohrt. Dabei hab ich mich wirklich nur gekratzt (lacht)!

Was hat dir am besten gefallen?
Alles war cool. Die Live-Schaltung zu Matthias Hüppi vor dem Fussballspiel in Riga war super. Und in der Fernsehkantine sah ich viele Berühmte: Beatrice Müller, Daniela Lager, Cornelia Bösch und diesen älteren Mann, der vom Wetter …

… Thomas Bucheli?
Genau! Und am Freitag hab ich mich noch mal mit Katja Stauber getroffen. Wir haben zusammen Zuschauermails gelesen.

Und, was schreiben die Leute?
Dass ich schöner angezogen sei als die Erwachsenen. Nicht nur so langweilige Blazer.

Gab es auch solche, die dich nicht gut fanden?
Am ersten Tag las ich wohl etwas zu schnell. Da hat dann eine Oma reklamiert. Danach schrieb ich mir vor der Sendung immer «Oma» auf meinen Notizzettel – damit ich dran denke, langsam zu sprechen.

Deine Grossmutter hat sicher auch zugeschaut.
Ja. Am ersten Tag gefiel ihr meine Frisur nicht. Wenn man so schöne Haare habe wie ich, müsse man sie nicht zusammen­binden! Deshalb trug ich sie danach immer offen.

Wie feierst du jetzt deinen Erfolg?
Mit meiner sechsten Klasse feiern wir am Mittwoch im Singsaal. Und jetzt, nach der letzten Sendung, kocht mir meine Mutter etwas ganz Spezielles zum Znacht.

Was denn?
Das ist eine Überraschung.Worauf hoffst du denn? Spinatplätzli!

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