ESC Kandidatin Sandra: Serienkiller tötete Schwester

Sandra Olajide will für die Schweiz an den diesjährigen Eurovision Song Contest fahren. Die Sängerin musste in ihrem Leben schon viel durchmachen: Ihre grosse Schwester wurde kaltblütig getötet. Seither übernimmt sie die Mutterrolle für ihren Neffen.
ESC-Hoffnung mit tragischer Vergangenheit: Vor 16 Jahren fand man Sandra Oajides Schwester tot auf.
© Getty Images ESC-Hoffnung mit tragischer Vergangenheit: Vor 16 Jahren fand man Sandra Oajides Schwester tot auf.

Es passierte am 12. August 1995 in Kanada: An diesem Tag wurde Sandra Olajides, 45, Schwester, †32,  leblos und nackt auf einem abgelegenen Weg aufgefunden. Ein Serienkiller hatte sie getötet. Sandra Olajide erfuhr am Telefon von der grausamen Tat. «Ihr Sohn war bei mir zu Besuch», erzählt sie dem «Blick». Es sei der schlimmste Moment ihres Lebens gewesen.

Dank der Musik und der Unterstützung ihrer Familie konnte sie die Tragödie inzwischen überwinden. «Ich wollte eine gute Mutter für meinen Neffen und meine zwei Söhne sein.»

Seit zwölf Jahren lebt die gebürtige Kanadierin in der Schweiz. Ihre neue Heimat will die Sängerin nun am Eurovision Song Contest in Aserbaidschan vertreten. «Der ESC ist mein grösster Traum!», sagt sie. Der Song «Power of Love» von Star-Produzent David May (Snoop Dogg) soll dafür sorgen, dass er wahr wird. Ende Monat entscheidet sich, ob es Sandra Olajide dank des Internet-Votings des Schweizer Fernsehens in die Entscheidungsshow schafft. Mit Lys Assia, Emel und Zazou Mall hat sie eine starke Konkurrenz.

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