«X Factor» Kassim: «Habe mich an Buh-Rufe gewöhnt»

Auf der einen Seite Lob von der Jury, auf der anderen Seite Buh-Rufe aus dem Publikum. Wie «X Factor»-Kandidat Kassim Auale, 20, damit umgeht, was er vom Vergleich mit Pietro Lombardi hält und was er in der zweiten Live-Show besser machen möchte - er erzählt es im Interview mit SI online.
Kassim Auale sagt: «Ich habe mich daran gewöhnt, dass mich nicht alle gut finden.»
© VOX/Ralf Jürgens Kassim Auale sagt: «Ich habe mich daran gewöhnt, dass mich nicht alle gut finden.»

SI online: Kassim Auale, am Dienstag in der ersten «X Factor»-Liveshow hat Sie das Publikum ausgebuht. Wie verarbeiten Sie das?
Kassim Auale: Das Problem habe ich ja nicht erst seit Dienstag. Aber mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt. Ich bin wahrscheinlich einfach ein Typ, der polarisiert.

Was sagen die Leute über Sie?
Die einen finden mich toll, süss, meinen, dass ich gut aussehe und gut singen kann. Andere hingegen glauben, dass ich wohl nur ein verwöhnter Schnösel bin. Aber das Gerede über mich hat auch seine guten Seiten.

Die da wären?
Dass ich im Gespräch bin. Das ist doch besser, als wenn man mich gar nicht beachten würde. Mein Ziel ist aber natürlich, dass über mich geredet wird, weil ich gut bin.

Kritiker sagen, dass Sie den Platz in der Live-Show eigentlich nicht verdient haben.
Ich kann verstehen, dass manche wütend sind, weil meine Leistung im Vorfeld nicht konstant war. Aber am Schluss war es die Entscheidung von Das Bo - und ich bin froh darüber. Ein schlechtes Gewissen habe ich deswegen nicht, das würde mir jetzt auch nicht weiterhelfen.

Sie wurden bereits mit dem diesjährigen «Deutschland sucht den Superstar»-Gewinner Pietro Lombardi verglichen ...
... oh nein! Der Vergleich hinkt ein bisschen. Ausser dass wir beide schon mal unsere Texte vergessen haben - und das passiert nicht nur uns - sind wir doch total verschieden. Er ist eher der lustige vertrottelte Typ und ich der Smarte. (lacht)

Was möchten Sie in der nächsten Live-Show besser machen?
Outfit und Choreographie sind mir gelungen, an meiner Stimme muss ich aber noch arbeiten. Da liegt sicherlich noch mehr drin.

Warum haben ausgerechnet Sie den Faktor X?
Was mich einzigartig macht, ist meine Vielfältigkeit.

Alles zu «X Factor» finden Sie im grossen Dossier auf SI online.

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