«DSDS» Keine zweite Chance für Schöne

Noch nie wurden bei der deutschen Castingshow so viele Regeländerungen vorgenommen wie in diesem Jahr: Eigentlich steht seit Samstag die Top 10 fest. Fans durften jedoch abstimmen, ob sie den ausgeschiedenen Christian Schöne als elften «DSDS»-Kandidat ins Rennen schicken wollen. Das Ergebnis: Nein.

Neue Staffel, neue Kandidaten, alte Versprecher: In der Liveshow vom vergangenen Samstag verhaspelte sich «Deutschland sucht den Superstar»-Moderator Marco Schreyl, 38, beim Verkünden der Telefonnummern. Vor Christian Schönes, 34, Auftritt gab er die Nummer von Silvia Amaru, 21, bekannt - gab diese aber als Schönes aus.

Den Fehler korrigierte er umgehend, Schönes Voting-Nummer wurde während seines Auftritts zwei- statt einmal eingeblendet. Dennoch schaffte es der wohl schrillste «DSDS»-Kandidat nicht in die Top 10, er musste die Show verlassen.

Im Nachhinein polterte der ausgeschiedene Sänger - der sich selbst als «Herr Schöne» bezeichnet und in der dritten Person von sich spricht - bei Bild.de: «Das ist ein Unding. Wer kann jetzt sagen, wie viele Stimmen mir verloren gegangen sind. Es ist absolut unfair.» Er glaubt sogar, dass Kandidatin Silvia Amaru Nutzen aus dem Fehler gezogen haben könnte: «Sie hat sich am Ende gegen mich durchgesetzt. Kein Zweifel, dass das ein Faktor war.»

RTL reagierte auf die Vorwürfe - und liess die Fans über Schönes Zukunft entscheiden: Auf der Website des TV-Senders fand ein Voting statt. Rund 150'000 User* haben bis Dienstagnachmittag darüber abgestimmt, ob Schöne nochmal in die Castingshow zurückkehren soll oder nicht - und das Resultat war ernüchternd: 56 Prozent waren der Meinung, dass Herr Schöne keine zweite Chance verdient hat. Zum Schluss waren es 52.44 Prozent, die sich gegen den Sänger entschieden haben. Es bleibt also bei 10 Kandidaten, die in die Motto-Shows einziehen.

Gut möglich, dass Schöne sich mit seinen Lästerattacken nach seinem TV-Auftritt selbst ins Abseits katapultiert hat. Zu Bild.de sagte er: «Ich wollte nicht so als Transe auftreten, man hat mich dazu gedrängt. Ich habe mich bequatschen lassen. Auch den Song wollte ich nicht, man hat mir das alles aufgezwängt. ‹I Want To Break Free› ist altbacken.»

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* Stand 28. Februar 2012, 14.29 Uhr

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