Dschungelcamp Königin Brigitte & Co.: Das bringt die Zukunft

Nach 16 Tagen im australischen Dschungel befinden sich die elf «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!»-Camper auf dem Heimweg. Und wie geht es jetzt für Brigitte Nielsen, Micaela Schäfer und Co. weiter? SI online blickt in die Zukunft.

Die Einschaltquoten des diesjährigen Dschungelcamps haben ein Rekordhoch erreicht: Über sieben Millionen Zuschauer verfolgten, wie RTL am Samstagabend Brigitte Nielsen zur Dschungelkönigin 2012 kürte. So viel Aufmerksamkeit wie bei «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» hatten die elf Kandidaten des Camps lange nicht mehr. Beste Voraussetzung, die eingeschlafene Karriere noch einmal so richtig anzukurbeln, oder? SI online weiss, welche Stars es jetzt nochmal wissen wollen - und wer wohl schnell wieder in der Versenkung verschwindet:

BRIGITTE NIELSEN
Die 48-jährige Dänin hat ihre Zeit nach dem Dschungel bereits im Vorfeld geplant. Als erstes geht Nielsen nach London, um eine Frauen-Talkshow zu moderieren. «No Men Invited» heisst das Format, wie sie gegenüber RTL verrät. Auch ein Auftritt bei der englischen Kochshow «MasterChef» steht an. Danach will die amtierende Dschungelkönigin aber ihren neu erlangten Ruhm im deutschsprachigen Raum geniessen. Sie könne sich vorstellen, in Deutschland zu leben. Über konkrete Angebote will sie hingegen noch nicht sprechen. Das hat im Camp noch ganz anders geklungen. Sowohl mit Jazzy und Radost als auch mit Rocco und Kim hat Brigitte Zukunftspläne geschmiedet.

JAZZY UND RADOST BOKEL
Als die «Three Musketeers» sehen sich die Ex-«Tic Tac Toe»-Sängerin Jazzy, 36, und Ex-Kinderstar Radost Bokel, 36, an der Seite von Dschungelkönigin Brigitte Nielsen. Die Pläne für eine Girlband entstanden am Lagerfeuer, nach dem Rausschmiss der beiden scheint die erste Euphorie allerdings verflogen zu sein. Von Sonja Zietlow auf ihre Zukunftspläne angesprochen, meint Jazzy: «Ich habe nichts geplant, keine Single, die jetzt rauskommen soll oder so was. Ich lasse alles auf mich zukommen.» Bei Radost klingt es ähnlich. Sie will jetzt erst einmal die Zeit mit ihrer Familie geniessen.

ROCCO STARK UND KIM DEBKOWSKI
Bis zum Schluss standen sie an Nielsens Seite: Rocco wurde Dritter, Kim Zweite. Nicht nur zwischen den beiden entstand eine «tiefe Freundschaft». Zusammen mit Brigitte könnte sich vor allem Rocco Stark, 25, eine steile Karriere vorstellen. Der ungewollte Sohn von Uwe Ochsenknecht kann generell fast nur profitieren vom Dschungelcamp, kannte ihn doch vor der TV-Show praktisch niemand. Ob's zur Welttournee mit Neu-Freundin Brigitte kommt, bleibt allerdings fraglich. Eine gemeinsame Zukunft mit Ex-«DSDS»-Küken Kim Debkowksi, 19, wird es definitiv nicht geben. Trotz ausgetauschter Zärtlichkeiten im Camp wollen die beiden nur Freunde sein.

MICAELA SCHÄFER
Sie zeigte alles von sich, nur nicht, wer sie wirklich ist. Das (Nackt)-Model Micaela, 27, konnte sich den vierten Platz sichern - und die Sympathien der RTL-Crew. Vor allem Dschungelarzt Dr. Bob zeigte sich beeindruckt von Schäfer. «Sie war meine Favoritin, sie ist so ausgeglichen, so stark.» Das fanden auch Dirk Bach und Sonja Zietlow. Nur bei den Zuschauern wollte der Funke nicht so recht überspringen, fehlte neben der Kleidung doch vor allem der Einblick ins Seelenleben des Models. Wenig überraschend deshalb auch ihre nächsten Pläne: Wenn Micaela zurück in Deutschland ist, bereitet sie sich für eine Reise in die USA vor. Dort wird sie für ein «bekanntes Magazin» posieren, heisst es.

AILTON, RAVEN & CO.
Von den insgesamt elf Stars, die in den Dschungel zogen, werden einige wohl im Abseits bleiben. Vincent Raven, 45, konnte sich zwar eine Fangemeinde aufbauen, doch der Schweizer Magier freut sich nach eigenen Aussagen vor allem darauf, zu seinen Raben zurückzukehren. Auch Rocker Martin Kesici, 38, Künstlerin Ramona Leiss, 54, und Sänger Daniel Lopes, 35, dürften schnell zurück in ihrem unglamourösen Alltag landen. Einzig Fussball-Legende Ailton, 38, könnte sich noch einen Funken Rampenlicht sichern. Deutsche Medienexperten sehen ihn dank seines einzigartigen Dialekts als Fussballkommentator.

Alles zu «Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!» finden Sie im Dossier von SI online.

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