Harry Hohmeister Kommt 2010 endlich der Aufwind?

Für die Luftfahrt war 2009 kein einfaches Jahr. Für Harry Hohmeister, 45, sein erstes als Swiss-CEO. Der Deutsche über den ersehnten Aufwind, Geld und sein «fliegendes Moped».
Swissair CEO Harry Hohmeister 2009
© RDB/SI Swissair CEO Harry Hohmeister 2009

Herr Hohmeister, nach dem vereitelten Terror-Anschlag auf eine Passagiermaschine in den USA wird man nun am Flughafen noch strenger kontrolliert als sonst. Das bedeutet: warten, warten, warten. Nervt Sie persönlich das nicht?
Nein. In der Fliegerei haben wir nun mal die strengsten Sicherheitsmassnahmen. Das kann man nicht vergleichen mit anderen Verkehrsmitteln. Nun werden diese auf den Strecken in die USA halt noch weiter verschärft – ob dadurch auch das letzte Restrisiko vermieden werden kann, sei dahingestellt.

Mit dem vergangenen Swiss-Jahr sind Sie nicht wirklich zufrieden – obwohl Sie besser gewirtschaftet haben als die meisten Ihrer Konkurrenten.
Dass die Konkurrenz noch schlechter ist, beruhigt mich nicht: Erfolge sollte man immer mit Fokus aufs eigene Unternehmen beurteilen. Wenn Sie aber fragen, was wir besser gemacht haben als die Konkurrenz, dann denke ich, dass wir in den vergangenen drei bis vier Jahren auch in Wachstumsphasen kostenorientiert geblieben sind, unsere Kapazitäten sorgfältig geplant haben und unseren Kunden stets beweisen konnten, dass wir eine zuverlässige Airline sind.

Für Sie war es das erste halbe Jahr als Swiss-CEO. Wie hat sich Ihr Leben seit dem 1. Juli 2009 verändert?
Ich bin sozusagen vom Innen- zum Aussenminister geworden: Früher habe ich mich ums Netzwerkmanagement, den Vertrieb und die Allianzen gekümmert. Jetzt habe ich einen Job mit grosser Aussenwirkung, beschäftige mich häufig mit politischen Themen.

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