Christa Rigozzi und Amanda Ammann Küsschen hier, Küsschen dort

Christa Rigozzi, 26 (l.), und Amanda Ammann, 22, amtierten bei der Tour de Suisse als Ehrendamen.
Christa Rigozzi & Amanda Ammann
Christa Rigozzi & Amanda Ammann

Frau Rigozzi, Frau Ammann: Hand aufs Herz, schweisstriefenden Velofahrern Küsschen auf die Wange zu geben, hat nicht wirklich Spass gemacht?
Christa Rigozzi: Moment mal, die Jungs waren nie pflotschnass.
Amanda Ammann: Bevor die Sieger aufs Podest stiegen, hatten sie eine Katzen­wäsche hinter sich.
Christa: Ich habe nie Schweiss gerochen. Aber auch kein Eau de Toilette (lacht).

Danke für die detaillierte Auskunft! Welchen Etappensieger haben Sie lieber geküsst: den Berner Fabian Cancellara oder den Slowenen Tadej Valjavec?
Christa: Sagen wirs mal so: Valjavec fällt kusstechnisch bequemer aus.

Wie bitte?
Christa: Fabian ist ein Brocken, fast 1,90 Meter gross. Da brauchte es fürs Ehrenküsschen fast ein Leiterchen.
Amanda: Valjavec hingegen ist schmächtig. Auf High Heels überragten wir ihn.

Und wie waren die Partys nach den Sieger­ehrungen?
Christa: Macchè feste (Was für Partys)! Das sind Profis. Nach der Siegerehrung wurden die Jungs massiert, futterten Pasta ohne Ende und hauten sich früh in die Federn.

Und was machten die Ehrendamen: Däumchen drehen?
Christa: Ich hab ja nicht nur Küsschen verteilt. Ich fuhr jeweils zum Zielort voraus und moderierte, bevor die Velofahrer eintrafen. Ausserdem gabs Autogrammstunden. Ich war am Abend ziemlich geschafft.
Amanda: Deshalb gönnte ich mir ab und zu ein Nickerchen. Als Kopfkissen diente das Plüschtier Fasty, das an der Siegerehrung übergeben wird.
Christa: Ach ja, und ich erfahr das erst jetzt?

Keine Lust, mal in den Ferien eine Tour-Etappe auf dem Velo zu fahren?
Christa: Nicht mal, wenn sie mich bezahlen.
Amanda: Ich flieg jetzt zuerst mal nach Thailand in die Ferien (lacht).

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