«DSDS» Master-Plan: So will Jesse gewinnen

Auch der sonst so ruhige Berner Kandidat kann ganz schön austeilen. Nach dem lauten Abgang seines Konkurrenten Kristof Hering machte Jesse Ritch seinem Ärger in der Öffentlichkeit Luft. Inzwischen beschäftigt er sich aber lieber mit dem Sieg - und der Gage, die er als Deutschlands nächster Superstar gewinnen könnte.
Er sieht sich in den Genres R'n'B und Pop zu Hause: Jesse Ritch, Kandidat in der deutschen Castingshow «Deutschland sucht den Superstar». In seiner Muttersprache Schweizerdeutsch will der Berner «eher nicht» singen.
© RTL Er sieht sich in den Genres R'n'B und Pop zu Hause: Jesse Ritch, Kandidat in der deutschen Castingshow «Deutschland sucht den Superstar». In seiner Muttersprache Schweizerdeutsch will der Berner «eher nicht» singen.

Nur noch fünf Kandidaten buhlen um den Sieg bei «Deutschland sucht den Superstar». «Die Stimmung ist gut, die Spannungen sind weg», erzählt Jesse Ritch, 21, SI online und spielt damit auf den Zickenkrieg von vergangenem Wochenende an. Kristof Hering, 24, musste die Castingshow verlassen - und tat dies mit einem Knall: Die anderen Kandidaten seien «link» und würden eine falsche Show abziehen, sagte er. Vor allem den Schweizer Luca Hänni, 17, und das einzige verbliebene Mädchen Fabienne Rothe, 16, prangerte er an. «Kristof hat gerne Gerüchte in die Welt gesetzt um selbst im Gespräch zu bleiben», glaubt Jesse. «Vor der Kamera war er immer nett, aber hintenrum war er einfach falsch!» Auf die vier verbliebenen Mitstreiter könne er sich nun verlassen. «Aber jeder muss nun auch auf sich alleine schauen.»

Der Weg ist nicht mehr weit, das Ziel, Deutschlands neuer Superstar zu werden, in Sichtweite. Er denke öfter über das Finale und die ersten Stunden als Sieger nach, gibt Jesse denn auch zu. «Dann ginge es sicher direkt los mit Terminen», mutmasst er. Das Debütalbum aufnehmen, den Clip zur Siegersingle drehen, Termine mit den Medien - «womöglich könnte ich dann nicht mehr normal arbeiten».

Mit einem Startkapital von 500'000 Euro dürfte er vorerst finanziell ausgesorgt haben. «Einen Teil der Summe würde ich auf die Seite legen», weiss der Schweizer jetzt schon. Mit dem Rest will er der Mutter ein Restaurant kaufen sowie «ein Projekt mit und für Jugendliche» ins Leben rufen.

Bevor es soweit ist, muss sich Jesse am Ostersamstag noch einmal auf der Bühne beweisen. Zwei Songs singt er in der Show mit dem Motto «Unplugged vs. Power-Songs»: «Breathe Easy» von der Boyband Blue in der Piano-Version und als Up-Tempo-Nummer Jason Derulos «Breathing». Es sei wichtig, bekannte Songs zu singen, die auch die Facetten der Stimme zeigen würden. Jesse weiss: «Das erhöht die Chancen auf den Sieg.»

Alles zu «Deutschland sucht den Superstar» finden Sie im Dossier von SI online.

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