«DSDS» Mehrzad Marashi: Der Superstar lässt sich feiern

Die Entscheidung ist gefallen: Mehrzad Marashi, 29, ist Deutschlands Superstar 2010. Er setzte sich mit 56.4 Prozent der Stimmen gegen seinen Konkurrenten Menowin Fröhlich, 22, durch. Und das, obwohl sich alle drei Jurymitglieder für den Ex-Knacki ausgesprochen hatten. Ein Krimi!

Keine Staffel von «Deutschland sucht den Superstar» war bis zum Schluss so spannend wie diese: Mehrzad Marashi und Menowin Fröhlich galten von Anfang an als Favoriten. Am Samstagabend trugen sie im Finale ein erbittertes Duell aus - Mehrzad ging als Sieger daraus hervor. Mit 56.4 Prozent der Stimmen.

Eine Überraschung: Denn während der Show hörte man die Fans nur Menowins Namen rufen. Und nachdem beide Finalisten drei Songs performt hatten, sprach sich die Jury einstimmig für Menowin aus. Sogar Ersatz-Jurymitglied Sylvie van der Vaart, die noch vor einer Woche im Fernsehen zugab, ein grosser Mehrzad-Fan zu sein, änderte plötzlich ihre Meinung.

Doch da machte die Jury ihre Rechnung ohne das entscheidende Fernsehpublikum: Dieses strafte Menowin für sein Verhalten in den vergangenen Wochen ab. Der ehemalige Gefängnisinsasse hatte wiederholt Proben geschwänzt, Interviews abgesagt und tauchte sogar während einer Woche komplett ab. Ausserdem soll er Unterhaltszahlungen für seine drei Kinder verschwitzt haben - und er steht im Verdacht, Drogen konsumiert zu haben.

Ganz anders der neue Superstar: Mehrzad Marashi wurde vor wenigen Wochen Vater von Söhnchen Shahin und hielt in der 8. Mottoshow live am TV um die Hand seiner Freundin Denisse, 22, an. Seine Stimme wird oft mit der von Xavier Naidoo verglichen - und mit konstanter Leistung und Disziplin in allen Mottoshows bewies Mehrzad, dass er dem Titel des Superstars gewachsen ist.

Mehrzads erste Single «Don't believe» ist ab sofort zum Download verfügbar.

 

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