Facebook-User Emil Steinberger «Merken Junge, was das für eine Wundertechnik ist?»

Emil Steinberger, 76, aus Montreux, Schauspieler und Kabarettist, 622 Freunde, User seit April 2009.
Schöne neue Welt Emil Steinberger sitzt am Genfer See und staunt immer wieder. Per Handy und Facebook mit der Welt in Kontakt.
Schöne neue Welt Emil Steinberger sitzt am Genfer See und staunt immer wieder. Per Handy und Facebook mit der Welt in Kontakt.

«Facebook muss man erleben, auch wenn man so alt ist wie ich – ich bin kein Fan, aber ich mache mit. Facebook verpflichtet, auch wenn dort oft nur Geplapper steht. Wenn ich drei Tage nicht reinschaue, habe ich ein schlechtes Gewissen. Meine Fans erwarten eine Reak­tion. Klar, ein echter Brief ist wertvoller: Man setzt sich hin, nimmt Stift, Papier, denkt nach. Ein Ritual, das Zeit braucht.

Antworten im Netz ist schnell – es passt zu unserem Leben heute. Ich reagiere immer öfter online. Ehrlich gesagt enttäuscht es mich, dass man mit nur einem Klick einen neuen Freund bekommen kann. Oder jemanden mit einem Klick aus dem Freundeskreis wirft.

Es wäre schön, wenn die Menschen nicht vergessen, dass gegen­seitiger Gedankenaustausch wichtig ist, und sich aufeinander einlassen. Meine Frau Niccel ist auch eine Facebook-Freundin von mir. Wir wissen, wer mit wem ‹befreundet› ist.»

«Facebook muss man erleben, auch wenn man so alt ist wie ich – ich bin kein Fan, aber ich mache mit. Facebook verpflichtet, auch wenn dort oft nur Geplapper steht. Wenn ich drei Tage nicht reinschaue, habe ich ein schlechtes Gewissen. Meine Fans erwarten eine Reak­tion. Klar, ein echter Brief ist wertvoller: Man setzt sich hin, nimmt Stift, Papier, denkt nach. Ein Ritual, das Zeit braucht.

Antworten im Netz ist schnell – es passt zu unserem Leben heute. Ich reagiere immer öfter online. Ehrlich gesagt enttäuscht es mich, dass man mit nur einem Klick einen neuen Freund bekommen kann. Oder jemanden mit einem Klick aus dem Freundeskreis wirft.

Es wäre schön, wenn die Menschen nicht vergessen, dass gegen­seitiger Gedankenaustausch wichtig ist, und sich aufeinander einlassen. Meine Frau Niccel ist auch eine Facebook-Freundin von mir. Wir wissen, wer mit wem ‹befreundet› ist.»

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