ESC Michis Gold-Traum ist geplatzt

Die Schweiz scheint am Eurovision Song Contest vom Pech verfolgt zu sein: Auch Michael von der Heide schaffte es mit seinem Disco-Schlager «Il pleut de l'or» nicht, in das grosse Finale einzuziehen. Es ist die fünfte Niederlage der Eidgenossenschaft in Serie.
Der Gold-Regen blieb aus: Michael von der Heide im Halbfinale des Eurovision Song Contest.
© RDB/REUTERS/X01138/BOB STRONG Der Gold-Regen blieb aus: Michael von der Heide im Halbfinale des Eurovision Song Contest.

Keiner seiner Konkurrenten traf die Töne so wie Michael von der Heide, 38. Der Schweizer «Golden Boy» und seine Backgroundsängerinnen Amanda Nikolic, Freda Goodlett und Sibylle Fässler legten auf der Bühne des Eurovision Song Contest eine solide Leistung hin. Doch ihr Lied «Il pleut de l'or» vermochte offenbar nur die 14 000 ESC-Fans in der Osloer Arena zu begeistern. Die Anrufe der TV-Zuschauer in ganz Europa blieben aus, der Traum vom grossen Finale am Samstag platzte - und die Schweiz muss am Wettbewerb ihre fünfte Niederlage in Folge einstecken.

Die Enttäuschung über sein Ausscheiden wird Michael von der Heide wohl erst heute richtig spüren. «Die Anspannung war riesig, die Ernüchterung kommt erst morgen», sagte er nach der Show zum «Blick». Feiern dürfen andere: Aserbaidschan mit Top-Favoritin Safura. Die fast zwei Meter grosse Eva Rivas aus Armenien. Niamh Kavanagh aus Irland zieht ins Finale ein. Die Türken ManGa auch, sowie Georgien, Israel, Zypern und Rumänien.

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