Vier Fragen an Patricia Schmid «Mir wird es nicht langweilig»

Patricia Schmid
Patricia Schmid

Patricia Schmid, Sie eröffneten ­vergangene Woche in Paris die Haute-Couture-Show von Jean Paul Gaultier! Hatten Sie Lampenfieber?
(Lacht.) Jean Paul Gaultier informierte mich drei Minuten vor Beginn, dass ich als Erste über den Laufsteg müsse. Das war eine spontane Entscheidung. Ich hatte schon ziemliches Herzklopfen.

Liefen Sie mit leerem Magen?
Sicher nicht. Backstage gabs ein Mega-Buffet mit Sandwiches, Früchten und Makrönchen. Ich habe mich mit einem Gurken-Sandwich, Äpfeln und Tiramisù eingedeckt.

Was verdienen Sie an so einer Show?
Zwischen 1000 und 2000 Euro. Das klingt nach viel Geld, aber ich war über fünf Stunden anwesend, die Castings nicht eingerechnet. Und Supermodels wie Nadja Vodianova verdienen locker das Zehnfache.

Wohin jetten Sie als Nächstes?
Zuerst besuche ich meine Eltern in Rothrist. Danach fliege ich von Zürich nach New York für die Fashion-Shows und zurück nach Paris für die Prêt-à-porter-Schauen. Dazwischen muss ich mich noch um eine neue Wohnung in Manhattan kümmern. Mir wird es also nicht langweilig.


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