Beatrice Egli «Mit Alkohol werde ich zur Spassbremse»

Den Dom kennt Beatrice Egli nur aus der Ferne, die Stadt fast nur vom Hörensagen. Zu arbeitsintensiv ist die Zeit bei «Deutschland sucht den Superstar» in Köln. Deshalb muss sie vorerst auch auf Kneipentouren verzichten. Die würden allerdings sowieso ohne Alkohol stattfinden.
Weil Beatrice Egli auf der Bühne von «Deutschland sucht den Superstar» alles gibt, bleibt zwischen Proben und Schlafen keine Zeit für eine Stadtbesichtigung in Köln. Das steht bei der 24-jährigen Schweizerin aber demnächst noch auf dem Programm.
© RTL Weil Beatrice Egli auf der Bühne von «Deutschland sucht den Superstar» alles gibt, bleibt zwischen Proben und Schlafen keine Zeit für eine Stadtbesichtigung in Köln. Das steht bei der 24-jährigen Schweizerin aber demnächst noch auf dem Programm.

Die Stadt kann noch warten, «DSDS» nicht. Deshalb stürzt sich Beatrice Egli, 24, weiterhin mit Vollgas in die nächste Show, die am Samstag unter dem Motto «Grosse Duette und coole Beatz» über die Bühne geht. Zum ersten Mal müssen die Kandidaten jeweils zwei Songs performen. «Das ist neu für mich, aber zum Glück bin ich ja nicht alleine», sagt sie im Interview mit SI online und klingt erleichtert.

Ausgerechnet mit Ricardo Bielecki, 20, mit dem ihr Petting im Flieger nachgesagt wird, wird die Pfäffikerin den Titel «Nothing's Gonna Stop Us Now» von Starship zum Besten geben. Grund genug, nervös zu sein: «Es kribbelt schon, denn Englisch bereitet mir nach wie vor Mühe. Deshalb übe ich auch ganz, ganz viel.» Doch spätestens mit dem zweiten Lied wird Beatrice mit Sicherheit punkten. «Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben» von Jürgen Marcus entspricht schliesslich mehr dem Genre der Schlagersängerin. Dass Dieter Bohlen ihr in der letzen Sendung gesagt hat, dass sie Star-Appeal besitzt, erfüllt Beatrice mit Stolz: «Ich freue mich sehr, dass er so positiv über mich spricht. Das fordert mich jede Woche wieder aufs Neue», sagt sie lachend. 

Seit einem Monat wohnt Beatrice Egli in Köln. Jedoch pendelt sie nur zwischen Loft und Studio hin und her und hat mit der Aussenwelt fast keinen Kontakt, was sie mit Gelassenheit trägt. «Ein Stadtbummel und der Dom stehen natürlich noch auf dem Programm.» Das Nachtleben unter fröhlichen Rheinländern würde sie ebenfalls reizen, nicht aber das typische Kölsch. «Ich trinke keinen Alkohol. Das macht mich nur müde und zur Spassbremse jeder Party.» Dafür aber kann sie dem deutschen Karneval so einiges abgewinnen, obwohl sie noch nie daran teilgenommen hat: «Ich liebe es, mich zu maskieren. In der Schweiz ziehe ich gerne drei Dörfer weiter mit Freuden um die Häuser und mache Fasnacht. Wir verkleiden uns dann in der Gruppe. Mal sind wir die sieben Zwerge oder eine Hühnerfarm. Je nach Lust und Laune.» 

Für den Fall, dass ihr Auftritt bei «Deutschland sucht den Superstar» am Samstag ihr letzter ist, hat sie noch keinen Masterplan, wie es in ihrem Leben weitergehen wird. «Ich bin ein Lebemensch, geniesse den Augenblick und bin offen für alles, was da noch kommt. Ich wünsche mir einfach, auf ganz vielen Bühnen zu stehen und rumreisen zu dürfen.» Ein Leben aus dem Koffer bedeutet für sie keinen Stress sondern Romantik. «Ich bin ein Mensch, der sich schnell heimisch fühlt. Dazu muss ich eigentlich nur mein Reisegepäck auspacken», erzählt sie. Und falls Beatrice am Wochenende tatsächlich Abschied nehmen muss, so bleibt zumindest etwas zurück: Die Dankbarkeit, überhaupt so weit gekommen zu sein und der Plan, sich endlich mal die Stadt anzuschauen. 

Ob Beatrice demnächst zur Touristin wird oder ob sie weiterhin das Publikum begeistert, sehen Sie am Samstagabend, 13. April, ab 20.15 Uhr auf RTL.

Weitere Artikel zu «Deutschland sucht den Superstar» finden Sie im Dossier von SI online.

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