«Der Bachelor» Mona: «Lorenzo Leutenegger ist nicht mein Typ»

Halbzeit in der RTL-Kuppelsendung: Vier Folgen bleiben den Verehrerinnen von Jan Kralitschka noch, um sein Herz zu erobern. Grosse Chancen hat Mona Stöckli, sie hat es dem zweifachen Familienvater sichtlich angetan. Mit SI online spricht die Kandidatin aus Luzern über ihre Gefühle für den TV-Rosenkavalier, die Kritik an der Kuppelsendung und den Schweizer Bachelor.

SI online: Mona Stöckli, Sie konnten Bachelor Jan Kralitschka schon in den ersten Folgen mächtig imponieren. Verraten Sie uns Ihre Erfolgsstrategie!
Mona Stöckli: Ganz ehrlich: Ich habe keine. Ich gebe mich einfach so, wie ich bin. Und das scheint Jan zu gefallen.

Wann krallen Sie sich ihn denn endlich?
Schauen wir mal, was noch alles passiert - verraten werde ich nichts. Ich würde mich freuen, nicht mehr nur mit Löwenbabys, wie in Folge drei, zu kuscheln...

Sie werden in der Öffentlichkeit bereits als grosse Favoritin gehandelt, selbst Ex-Bachelor Paul Janke drückt Ihnen die Daumen.
Ich fühle mich geschmeichelt. Anscheinend mögen mich viele Menschen, das ist toll. Am Ende ist es aber Jans Entscheidung, wen er wählen wird.

Was haben Sie zu bieten, was die anderen Kandidatinnen nicht haben?
Ich bin zurückhaltender als die meisten. Einerseits sehr erwachsen, andererseits manchmal aber auch ein richtiger Kindskopf. Es ist wohl die Mischung, die mich ausmacht.

Werden wir demnächst auch noch die Zicke in Mona kennenlernen?
Dass bei mir Gefühle im Spiel sind, haben die Zuschauer inzwischen ja mitgekriegt. Was ich zu Beginn auf die leichte Schulter nehmen konnte, verletzt mich mittlerweile. Ich werde meinen Mund schon noch aufmachen.

Kritiker würden sagen: Es läuft ja sowieso alles nach Skript.
Wenn ich etwas mit gutem Gewissen sagen kann, dann, dass uns nichts vorgegeben wurde. Weder von RTL, noch von sonst jemandem. Wir sind tatsächlich so, wie wir im Fernsehen rüberkommen. Natürlich sind die Szenen geschnitten - aber bei welcher Sendung ist das nicht der Fall?

Moniert wird auch immer wieder, dass die Sendung ein veraltetes Frauenbild vermittelt.
Meiner Meinung nach ist die Show nicht frauenfeindlich. Sie geht um ein schönes Thema: um die Liebe. Und in der Realität ist ein Mann ja auch oft Objekt der Begierde. Natürlich liegt der Fokus in «Der Bachelor» auf gleich 20 Frauen - Nebenbuhlerinnen hätte ich aber auch im wahren Leben.

Sie machen tatsächlich aus dem Beweggrund mit, den Mann fürs Leben zu finden?
Ja, auch wenns naiv klingt. Ich könnte ihm im Einkaufscenter begegnen, auf der Strasse - und warum nicht auch auf unkonventionelle Weise in einer Fernsehsendung? Daneben erhoffe ich mir von der Show eine einmalige Erfahrung. 

Eine dieser neuen Erfahrungen ist sicherlich, dass Sie sich kaum noch unerkannt auf der Strasse bewegen können.
Bislang gings, jetzt fängt der Rummel langsam an. Irgendwie ist das ganz lustig. Die Leute gucken mich an, wollen ein Foto machen. Und wenn einer den Anfang gemacht hat, gehts meistens erst richtig los.

Könnten Sie sich daran gewöhnen?
Im Moment macht mir das Spass, weil es sich auch noch in Grenzen hält. Es ist auch süss zu spüren, dass mich die Leute mögen. Ein richtiger Superstar sein möchte ich dann aber doch lieber nicht.

Hätte Ihnen der Schweizer Bachelor Lorenzo Leutenegger eigentlich auch gefallen?
Sympathisch ist er auf jeden Fall. Von der Optik her aber nicht mein Typ, er ist mir auch zu ruhig. Lorenzo ist schon ein sehr, sehr Lieber - ich brauche da allerdings ein bisschen mehr Pfeffer.

«Der Bachelor» läuft jeweils mittwochs um 21.15 Uhr bei RTL.

Alle Artikel zur Kuppelsendung «Der Bachelor» gibts im Dossier von SI online.

 

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