«Voice of Germany» Neo: «Es ist wie im Wunderland»

Der Aargauer Sänger begeistert Jury und Publikum gleichermassen. In den Battles von «The Voice of Germany» qualifizierte sich Neo für die Liveshow am Freitag. Sie wird besonders hart für ihn: Der zierliche Schweizer muss einen Metal-Song interpretieren.
Zuerst schüchtern, dann plötzlich im Rampenlicht. Neo aus Baden will von der Musik leben und hofft, bei «The Voice of Germany» entdeckt zu werden.
© ZVG In der Liveshow am Freitagabend gibt der Aargauer Neo den Song «My Immortal» von Evanescence zum Besten.

In den Liveshows von «The Voice of Germany» bestimmen neben der Jury die Zuschauer, wer eine Runde weiterkommt. Am Freitagabend entscheiden sie auch über Sieg und Niederlage eines Schweizers: Jungtalent Neo von «Team Nena». «Je mehr ich mich vorbereite, desto nervöser werde ich», sagt der Aargauer zu SI online, «aber ich freue mich mega auf die Liveshow.»

Proben, Vocal-Coach-Trainings, Pressetermine, Anprobe der Bühnen-Outfits - in der vergangenen Woche stand so einiges auf dem Programm der Kandidaten. «Es war kein Zuckerschlecken», klagt Neo. Entweder kam alles auf einmal oder sie hätten Stunden mit Warten verbracht. Und trotzdem schwärmt der Kantischüler: «Es ist so schön hier, wie im Wunderland.» Nach der Arbeit kommt auch für den 18-Jährigen das Vergnügen. «Nena hat uns am Sonntag in ihr Lieblings-Thai-Restaurant in Berlin eingeladen. Es war genial.»

Er schätze die Art der Sängerin sehr, die ihn vor allem mit psychologischen Ratschlägen zur Seite steht. «Sie nimmt mir meine Angst.» Er verdiene es auf der «The Voice»-Bühne zu stehen, habe ihm Nena gesagt. Und die Jurorin ist immer wieder für Überraschungen gut: Neo wird am Freitag von der Metal-Band Evanescence «My Immortal» interpretieren. «Das war nicht meine erste Wahl, aber die richtige Entscheidung», sagt er. Eine besondere Herausforderung für den Schweizer, der Lana del Rey zu seinem musikalischen Vorbild zählt: Normalerweise singt nämlich eine Frau den Song.

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