«X Factor» Nesthäkchen Monique: «Es war furchtbar»

Ausgerechnet die jüngste Kandidatin, Monique Simon, musste bereits in beiden Liveshows ums Weiterkommen zittern. Wie verkraftet das eine 16-Jährige? SI online erklärt sie es. Und sie sagt, was sie nächstes Mal besser machen will.

«Hier steht die Gewinnerin der zweiten X-Factor-Staffel», prophezeite Jurorin Sarah Connor, 31, noch vor ein paar Wochen. Doch ein leichter Durchmarsch sollte es für die Jüngste der Kandidaten, Monique Simon, 16, dann doch nicht werden. Schon in der ersten Liveshow schickte sie das TV-Publikum ins Entscheidungssingen, in der zweiten gleich nochmal. Woran könnte das liegen? «Vielleicht wirke ich unsympathisch, weil ich zu wenig Kamerakontakt habe», mutmasst die Sängerin. «Dabei fühle ich mich eigentlich so wohl auf der Bühne, fast wie in meinem Bett.» Immerhin: Beide Male machte sie am Ende das Rennen.

Doch das Debakel hat Monique spürbar mitgenommen. «Im ersten Moment war es furchtbar, schon wieder im Gesangsduell antreten zu müssen», beschreibt sie. «Ich dachte erst, ich müsse gleich sterben.» Das würde auch den anderen so gehen, ist sie überzeugt - «unabhängig des Alters».

Und als ob die Publikumsentscheidung nicht schon hart genug gewesen wäre, wurde Monique auch nach der Show noch mit Kritik konfrontiert. Sarah Connors Entscheidung, Gladys Mwachiti, 25, nach Hause zu schicken, stiess vielen sauer auf. «Meiner Ansicht nach war das eine rein taktische Geschichte von Sarah», wettert die Ausgeschiedene im Interview mit Express.de. «Aber das ist ein Riesen-Kompliment für mich.» Und Anthony Thet, 31, Teilnehmer der ersten «X Factor»-Staffel, sagte auf Promiflash.de: Gladys sei in Sachen Emotionen kaum zu übertreffen, «sie hätte eindeutig ihre zweite Chance verdient». Monique versucht's gelassen zu nehmen. «Jeder hat seine eigene Meinung», sagt sie. «Es gibt immer Leute, die einen nicht mögen.»

Sie ist sich sicher: «Diese Erfahrung macht mich noch stärker, noch reifer.» Nun sei sie bereit, Vollgas zu geben. Und sie weiss auch schon ganz genau, wie: «Nächstes Mal blicke ich mehr in die Kamera und ins Publikum, zudem will ich mehr lächeln und Emotionen zeigen.» Dieses Erfolgsrezept in Kombination mit Cyndi Laupers «Time After Time» soll sie vor einer weiteren Zitterpartie bewahren. 

«X Factor», 3. Liveshow, Dienstag, 1. November, 20.15 Uhr auf Vox.

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