«GNTM» Neue Regeln: (Knebel-)Verträge statt Preisgeld

Damit die Siegerinnen von «Germany's Next Topmodel» in Zukunft nicht mehr einfach aus ihren Modelverträgen aussteigen können, ändert ProSieben die Regeln: In der siebten Staffel erhalten die Gewinnerinnen kein Preisgeld mehr, dafür aber einen zwei Jahre lang gültigen Vertrag.

Dasselbe wie dieses Jahr soll nicht wieder passieren: «Germany's Next Topmodel»-Gewinnerin Jana Beller, 20, und die Modelagentur ONEeins gingen nach nur einem Monat bereits getrennte Wege. Das wollen die Verantwortlichen in Zukunft verhindern und dafür gelten ab sofort neue Regeln.

Jana gewann mit ihrem Sieg auf einen Schlag 100'000 Euro. Um die Siegerinnen der Show künftig an ihre Agentur zu binden, werden die Gewinnerin und der Zweit- sowie Drittplatzierten an einen Zweijahresvertrag gebunden. In dieser Zeit erhalten die drei monatlich einen Lohn.

Die Zuständigen - ONEeins die ProSieben-Agentur Redseven Artists - begründen ihren Entscheid in einer Pressemitteilung wie folgt: «Ein neuer Vertrag sichert den Mädchen über einen Zeitraum von zwei Jahren ein festes, monatliches Einkommen. Damit können sie sich nach dem Finale - finanziell abgesichert - voll auf ihre Modellkarriere konzentrieren.»

Jana machte im Sommer Schlagzeilen, als sie mehrere Termine - unter anderem die Berliner Fashion-Show - absagte. Daraufhin kam es zu einem öffentlichen Schlagabtausch. Die Agentur ONEeins behauptete, Jana fristlos entlassen zu haben. Das Jungmodel hingegen gab an, sich bereits im Vorfeld mit Hilfe eines Anwalts aus den Vertrag gelöst zu haben. Sie wechselte daraufhin zur Agentur Louisa Models.

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