«TVOS» «Nicole hat schon gewonnen»

Nicht nur die Medien und die Twitterer haben eine klare Favoritin - sogar die Talente glauben inzwischen, dass Nicole kommende Woche zur Siegerin von «The Voice of Switzerland» gekürt wird. Nur die Coaches wollen sich von Stress und seiner Power-Kandidatin noch nicht geschlagen geben.

Sie waren die herausragendsten Sängerinnen der zweiten Liveshow: Nicole Bernegger, 36, und Leslie Philbert, 25. Beide legten eine stimmgewaltige Einzel-Performance hin, und ihr Duett «If I ain’t got you» von Alicia Keys dürfte als eine der stärksten Auftritte in die noch junge Geschichte von «The Voice of Switzerland» eingehen. Und doch war am Ende die Entscheidung klar: Nicole hatte mit knapp 136 Prozent der Stimmen (zusammengesetzt aus dem Anteil von Coach Stress, 35, und den Zuschauervotings) die Nase deutlich vorn und hat es damit wenig überraschend ins Finale der Schweizer Musikshow geschafft.

«Erleichtert» sei sie über diesen Ausgang, beschreibt Nicole SI online ihren Gemütszustand nach der Sendung. Aber es habe weh getan, Leslie gehen lassen zu müssen. «Wir kamen uns sehr nahe, ich mag sie wirklich.» Die Favoriten-Rolle, die der schwangeren Baslerin seit Wochen zugeschrieben wird, behagt ihr nicht. Schon nach der ersten Sendung stellte sie klar: Es gebe noch so viele unglaubliche Stimmen neben ihr, die auch gehört werden müssten. 

Iris Moné, 37, aus Philipp Fankhausers, 49, Team zum Beispiel. Die Tessinerin weiss genau: Nicole ist ihre grösste Konkurrenz. «Sie ist die Favoritin von allen, nicht nur in den Medien, sondern auch unter uns Kandidaten», sagt Iris. Und fügt an: «Für mich hat sie irgendwie schon gewonnen. Weil sie es geschafft hat, bei so vielen Menschen Emotionen auszulösen.» Auch Angie Ott, 22, schwärmt von der Mitkonkurrentin. Auch wenn alle den Sieg verdient hätten - «Nicole ist so talentiert und reif und gut. Sie ist unglaublich! Ich liebe ihre Stimme.» Sarah Quartetto, 20, ist sich gar schon «sicher, dass Nicole gewinnen wird». Sie singe wunderschön, sei talentiert - und wahnsinnig präsent. «Ich bin ein grosser Fan von ihr.» Gibt sich die junge Walliserin etwa schon geschlagen?

Zumindest ihr Coach Marc Sway, 33, glaubt noch an einen Sieg. «Sarah wird es machen», tippt er. Denn: «Man hat nicht die beste Ausgangsposition, wenn man als Favoritin in ein Rennen geht.» Kollege Philipp Fankhauser will dagegen keine Prognose wagen. Die Beste soll gewinnen, meint er sportlich. «Das ist kein Fussballmatch, bei dem man das Resultat im Vornherein abschätzen kann.» Das einzige, das laut Stefanie Heinzmann, 24, schon jetzt feststeht: Trotz grosser Favoritin gibt es eine packende Final-Sendung. Jetzt entscheide schliesslich nur noch der Geschmack der Zuschauer.

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