«Got To Dance» Peinliche Jurypanne bei Schweizer Act

Es ging um alles oder nichts. Am Freitagabend lieferten sich die drei Tänzer der Schweizer Breakdance-Formation Dirty Hands in der neuen Sat.1-Tanz-Castingshow «Got to dance» ein spannendes Battle gegen die österreichische Truppe Swinging Crocs. Aber ausgerechnet bei der Entscheidung der Jury passierte ein dummer Fehler.
Die Schweizer Tänzer Dirty Hands: Michael Hofmann, 27, und die Brüder Jan, 29, und Mark Dossenbach, 33, waren im Halbfinale von «Got to dance» aufgeregt, meisterten ihren Auftritt aber problemlos.
© SAT.1/ProSieben/Willi Weber Die Schweizer Tänzer Dirty Hands: Michael Hofmann, 27, und die Brüder Jan, 29, und Mark Dossenbach, 33, waren im Halbfinale von «Got to dance» aufgeregt, meisterten ihren Auftritt aber problemlos.

Die Schweizer Tanzformation Dirty Hands stellte sich am Freitagabend der Jury der deutschen Castingshow «Got to Dance». Gut vorbereitet waren sie definitiv! Kurz vor dem Halbfinale sagte Tänzer Mark Dossenbach noch zu SI online: «Wir waren teils bis fünf Uhr morgens im Studio und haben an der Choreographie gearbeitet.» Und tatsächlich: Trotz Nervosität lieferten sie eine erstklassige Performance ab und ernteten viel Lob von der Jury. «Ihr wart synchron, musikalisch, und eure Elemente haben mir sehr gut gefallen», so Jurymitglied und Tänzerin Nikeata Thompson, 32. Die Schweizer traten im direkten Battle gegen die Österreicher Swinging Crocs an, die ebenfalls eine starke Performance ablieferten.

Dann folgte die Entscheidung. Ex-Take-That-Mitglied Howard Donald, 45, verkündete, wer im Finale nochmals antreten darf: «Gewonnen hat: Dirty Hands.» Die Menge jubelte. Doch dicht gefolgt auf Donalds Worte hörte man den Juror rufen «Oh! Sorry». Er hatte den falschen Namen gesagt. Die Moderatorin und auch die Schweizer Tänzer bekamen den Fauxpas jedoch bereits nicht mehr mit und schlossen sich freudig in die Arme. Das Publikum applaudierte. Leise war Jurymitglied Nikeata zu hören: «Sollen wir das jetzt so lassen?»

Auf Facebook gingen sofort Diskussionen los. Etliche empörte Zuschauer beschwerten sich, dass der Fehler nicht umgehend korrigiert worden ist. Kommentare wie «Ich schau die Sendung jetzt nur noch um zu erfahren, ob sie das noch richtigstellen» häuften sich auf der Fanseite der Castingshow. 

Rund eine halbe Stunde später reagierten die Macher von «Got to Dance» bei Facebook: «Achtung, eilige Durchsage! Wie viele von Euch schon bemerkt und gepostet haben, gab es ein Missverständnis innerhalb der Jury beim Battle BWC Swingin Crocs vs. Dirty Hands - Deshalb dürfen beide Acts in die Abstimmung und die Zuschauer entscheiden!» 

Das TV-Publikum hatte das Zepter in der Hand und entschied am Ende der Sendung: Die Österreicher Swinging Crocs sollen neben weiteren Künstlern im Finale von «Got to Dance» stehen. Für die Schweizer hat es nicht gereicht.

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