Small Talk mit Peter Brabeck

Peter Brabeck, Verwaltungsrats-Präsident von Nestlé, findet die Hitze «einfach wunderbar»!
Peter Brabeck, Verwaltungsrats-Präsident von Nestlé, findet die Hitze «einfach wunderbar»!

Das Nestlé-Wassergeschäft lief Anfang 2009 nicht blendend. Es hiess, Sie hoffen auf einen heissen Sommer. Zufrieden?
O ja, es ist einfach wunderbar!

Dann mögen Sie auch als Gletscherpilot die Hitze?
Ja, ich bin hitzeresistent (lacht). Ausserdem kann man in der Schweiz ja überall baden. Ich schwimme derzeit fast täglich im Genfersee. Ein grosses Privileg!

Sommerzeit ist Glacezeit. Sie haben Ihre Karriere einst als Eisverkäufer gestartet. An Tagen wie heute war bestimmt einiges los?
Na ja, es geht so. Jeder Eisverkäufer weiss: Die ideale Glace-Schlecktem­peratur liegt bei 24 bis 28 Grad. Alles darüber ist schädlich fürs Geschäft: Die Leute wollen dann nur noch trinken.

Nestlé steht Swisscontact bei ihrer Entwicklungshilfe seit 50 Jahren zur Seite. Haben Sie mal eines der Projekte besucht?
Ja, mehrere. Zuletzt war ich in Ecuador.

Sie reisen viel. Gerade kommen Sie aus Peru.
Ich habe das Angenehme mit dem Nützlichen verbunden, war bergsteigen in der Cordillera Blanca und habe eine Rede zum 120. Geburtstag der Handelsbeziehungen zwischen der Schweiz und Peru gehalten.

Noch mal zur Entwicklungshilfe. Engagieren Sie sich da auch privat?
Ja, ich habe während Jahren in ländlichen Gebieten Venezuelas Schulen gebaut. Aber das ist eine ganz persönliche Sache … So, und jetzt muss ich Sie schon verlassen: Mein nächster Termin in Luzern wartet!


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