«ESC 2011» Regeln, Konkurrenz & Jury von Anna

Die Schweizerin Anna Rossinelli greift nach den Eurovision-Sternen. Sie qualifizierte sich mit «In Love For A While» für das diesjährige «ESC»-Finale. Welche Regeln für sie und ihre 24 Mitkonkurrenten gelten, wer den Abend moderiert und wie die Lieder aller Finalisten klingen - SI online hat es für Sie zusammengestellt.

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DIE REGELN

  • 25 Finalisten, darunter die Schweizerin Anna Rossinelli, treten am Samstag in Düsseldorf an.
  • Abstimmungsberechtigt sind alle Länder, die in der Vorrunde teilnahmen - das heisst 43.
  • Jedes Land gibt nach den Auftritten der 25 Finalisten seine zehn Favoriten an. Der beliebteste Song erhält 12 Punkte, der zweite 10, der dritte 8. Danach geht es im Einer-Schritt bis zu 1 Punkt. Aus Zeitgründen kommentieren die nationalen Fernsehansager (Cécile Bähler für die Schweiz) nur die ersten drei Plätze, die restlichen werden angezeigt.
  • Die Länder dürfen keine Punkte an ihre eigenen Vertreter vergeben.
  • Die Punkte jedes Landes bestimmen zu 50 Prozent die Zuschauer mittels Televoting, zur anderen Hälfte zählt das Votum einer fünfköpfigen Jury.
  • Sollten technische Probleme das Televoting verhindern, entscheidet die fünfköpfige Jury alleine über die Punktevergabe.
  • Den «ESC» gewinnt der Finalist mit den meisten Punkten. Sollte Punktegleichheit stehen, zählt die Anzahl der Länder, die für den jeweiligen Vertreter abgestimmt haben. Danach wird die Anzahl der Höchstwertungen berücksichtigt.
  • Den Siegerpreis erhält der Komponist des Gewinnertitels und nicht der Interpret: Beim «Eurovision Song Contest» handelt es sich um einen Komponisten- und Songschreiber-Wettbewerb.

DIE JURY
Jedes Land hat eine fünfköpfige Jury in Düsseldorf. An den Hauptproben vom Freitag, 13. Mai, fällen die Jurorenteams bereits ihr Urteil. Pro Land vergeben 210 Juroren Punkte. Für Deutschland gehören etwa Eva Briegel, die Frontfrau der Band Juli, Radioredaktor Edi van Beek, Alina Süggeler, Sängerin bei Frida Gold und der Branchenvertreter Gerd Gebhard zu den Experten. Die Schweizer Juroren sind Gustav, der Gewinner von «Kampf der Chöre», Franziska von Grünigen (DRS 3), Jean-Marie Fontana (Universal), die «ESC»-Sängerin von 1986, Daniela Simmons und Branchen-Insider Andrea Pärli.

DIE MODERATOREN
«TV Total»-Moderator und Komponist Stefan Raab, 44, holte den diesjährigen Song-Contest nach Düsseldorf. 2010 siegte die von ihm gecastete Lena Meyer-Landrut, 19,  mit 246 Punkten für Deutschland. Raab führt als Moderator durch das Finale und stand bereits bei den Vorrunden auf der Bühne. An seiner Seite hat er Comedian Anke Engelke, 45, und Tagesschau-Moderatorin Judith Rakers, 35. Vor allem Engelke brillierte bisher mit ihrem perfekten Französisch und Englisch - auch wenn Stimmen laut wurden, zweiteres klinge zu kanadisch (sie ist übrigens in Montreal geboren).

DIE FINALISTEN
01 Finnland: Paradise Oskar - «Da Da Dam»

02 Bosnien & Herzegovina: Dino Merlin - «Love In Rewind»

03 Dänemark: A Friend In London - «New Tomorrow»

04 Litauen: Eveline Sašenko - «C'est Ma Vie»

05 Ungarn: Kati Wolf - «What About My Dreams?»

06 Irland: Jedward - «Lipstick»

07 Schweden: Eric Saade - «Popular»

08 Estland: Getter Jaani - «Rockefeller Street»

09 Griechenland: Loucas Yiorkas feat. Stereo Mike - «Watch My Dance»

10 Russland: Alexej Vorobjov - «Get You»

11 Frankreich: Amaury Vassili - «Sognu»

12 Italien: Raphael Gualazzi - «Madness Of Love»

13 Schweiz: Anna Rossinelli - «In Love For A While»

14 Grossbritannien: Blue - «I Can»

15 Moldau: Zdob și Zdub - «So Lucky»

16 Deutschland: Lena - «Taken By A Stranger»

17 Rumänien: Hotel FM - «Change»

18 Österreich: Nadine Beiler - «The Secret Is Love»

19 Aserbaidschan: Ell / Nikki - «Running Scared»

20 Slowenien: Maja Keuc - «No One»

21 Island: Sjonni's Friends - «Coming Home»

22 Spanien: Lucía Pérez - «Que Me Quiten Lo Bailao (They Can't Take The Fun Away From Me)»

23 Serbien: Nina - «Caroban»

25 Georgien: Eldrine - «One More Day»

Alles zum «Eurovision Song Contest» finden Sie im Dossier auf SI online.

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