IWC-Gala Risotto und Champagner: So feiern Stars!

Eine Messehalle, die zu einer italienischen Stadt umfunktioniert wurde, ein Roter Teppich in Strassenbreite und ein Catering der Extraklasse: Für die geladenen Gäste der IWC-Gala gab's am Dienstagabend nur das Beste. SI online war dabei und gewährt Ihnen exklusive Einblicke hinter verschlossene Türen.

Wussten Sie, dass Schauspieler Kevin Spacey ein begnadeter Stimmenimitator ist? Oder dass Lilly Becker für Schuhe auch mal ihren Mann Boris austrickst? SI online war am Dienstagabend zu Gast an der IWC-Gala in Genf - und erlebte die geladenen Stars hautnah.

Unter dem Motto «A Night in Portofino» feierte der Schaffhauser Uhrenhersteller die neue Portofino-Kollektion. Über 900 Gäste marschierten über den Strassenbreiten Roten Teppich, um sich danach durch einen nachgebauten Kinoeingang an den Gala-Abend zu begeben. Und der zeigte, dass an nichts gespart wurde. Die Messehalle wurde in eine italienische Kleinstadt verwandelt, die Tische waren statt im üblichen weiss, mit karierten Tüchern eingedeckt. Das Menü passte perfekt zum lockeren Ambiente:

  • Antipasti
  • Safran-Risotto mit gegrilltem Heilbutt
  • Rindsfilet, Rosmarinkartoffeln und Rucola-Salat mit Parmesan
  • Süsse Kleinigkeiten (Fruchtsalat, Tiramisu und Profiteroles)
  • Getränke: Champagner, Weisswein, Rotwein, Drinks

Nach dem Dinner holte IWC-CEO Georges Kern die Stars, die Peter Lindbergh in Portofino fotografiert hat, in Gruppen auf die Bühne. Dort sollten sie von ihren Erlebnissen während des Shootings erzählen. Ein Higlight: Kevin Spacey. Der Schauspieler erzählte, wie die Crew eines Abends in einen Club ging: «Wir sassen in einer Ecke und ich war froh, nicht erkannt zu werden..bis plötzlich ein Scheinwerfer auf mich gerichtet war und ein Mann mit einem Mikrofon Oper für mich gesungen hat. Ab da fotografierten mich ungefähr 150 Leute. Das war die beste Party meines Lebens.» Damit hatte er die Sympathie der Gäste auf seiner Seite. Und er doppelte nach: Mit seiner Imitation von George W. Bush sorgte er für schallendes Gelächter (hören Sie hier eine Kostprobe).

Auch Kollege Matthew Fox hatte ein einschneidendes Erlebnis in Portofino. Er wurde für sein Foto im Anzug in den Pool gestossen - und die Kamera funktionierte nicht. Noch dazu kämpfte er mit einem Kater, da die Crew sich am Vorabend einige Gläser guten Rotwein gönnte.

Boris Beckers Frau Lilly unterhielt derweil neben der Bühne. Angesprochen auf ihre14-Zentimenter-Overknees von Christian Louboutin, geriet die gebürtige Holländerin ins Schwärmen. Sie habe ihrem Mann ewig damit in den Ohren gelegen und gekauft hätten sie die nicht ganz billigen Stiefel schlussendlich gemeinsam. Er einen, sie einen.

Mit guter Musik (hören Sie hier sein Spontan-Ständchen), gutem Essen und guter Organisation sorgte IWC also dafür, dass sich auch die prominenten Gäste total entspannen konnten. So traf man Rapper Bligg plötzlich witzelnd mit Kevin Spacey oder Schauspieler Sebastion Koch beim Plaudern mit dem Service-Personal. Und während es in vergangenen Jahren ein separates VIP-WC gab, konnte es dieses Jahr passieren, dass man beim Händewaschen auf einen Hollywood-Star traf. Was wiederum gemäss Regisseur Marc Forster auch mal heikel sein kann: Als ihn Georges Kern fragte, ob die Schauspieler an seinem Set jeweils neidisch seien auf seine Uhr, sprach der Schweizer eine witzige Warnung aus: «Liebe Gäste, checkt eure Handgelenke bevor ihr geht...vor allem, wenn ihr neben einem Schauspieler gesessen habt.»

Gesagt, getan: Am Ende des Abends checkte das SI-online-Team das Handgelenk. Es fehlte zwar keine Uhr, leider war aber auch keine dazugekommen.

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