Nachgefragt bei Roman Kilchsperger

Roman Kilchs­perger, 38, moderiert bei Energy Zürich, präsentiert «Deal or No Deal» und juriert bei «MusicStar». Privat ist er mit Viola Tami liiert. Sohn Niccolo bekommt im März 2009 ein Geschwisterchen.

Herr Kilchsperger, was müsste geschehen, dass auch Sie die «MusicStar»-Jury verlassen würden?
(Scherzt.) Wissen Sie, ich habe bei «Music- Star» die Blähungen von Nina Havel und die Weinkrämpfe von Herrn Soost überstanden, auf dieser Bühne bin ich hart im Nehmen.

Einen ganz triftigen Grund gäbe es trotzdem: Dann, wenn Ihr zweites Baby zur Welt kommt …
Genau. Da würde ich zum Gölä und wäre ganz schnell weg. Allerdings mit Comeback am folgenden Sonntag.

Ihr Notfall-Szenario?
Die Taschen sind gepackt, die Familie ready – viel durchzudenken gibts gar nicht.

Eine freudige Nachricht erreichte Sie bereits vergangene Woche. Zur Unterstützung Ihres Arbeitgebers Radio Energy Zürich sind 100 000 Unterschriften zusammengekommen.
Wir haben in den letzten Monaten an allen Fronten für Energy Zürich gekämpft, und unsere Arbeit trägt Früchte. Die herzliche Unterstützung unserer Hörer ist grossartig!

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Weshalb besteht denn plötzlich die Möglichkeit, dass eine vierte Frequenz für den Raum Zürich-Glarus vergeben werden kann?
Ich bin kein Techniker, aber Leute mit Ahnung haben das zusammen mit dem Bakom geprüft und sind überzeugt, dass eine vierte Frequenz technisch möglich ist. Jetzt liegt der Ball bei den Politikern.

Aus Bundesrat Leuenbergers «Gaht nöd» wird nun ein «Gaht doch» …
Wir werden sehen. Ich würde es mir für die über 213 000 Hörerinnen und Hörer und die 60 Mitarbeiter von Radio Energy Zürich sehr wünschen.

Welche Trümpfe können noch ausgespielt werden?
Wir haben immer noch unseren Rekurs. Dieses Verfahren läuft beim Bundesverwaltungsgericht. Wenn er gutgeheissen wird, brauchen wir die vierte Frequenz gar nicht.

Was wenns nicht klappt – verlassen Sie auch stampfend das Studio?
Es wird klappen. Da ich die erste Minute von Energy Zürich moderiert habe, würde ich es mir nicht nehmen lassen, auch die letzte zu moderieren. Da ich diese gar nicht mehr erleben werde, ist eine Zwangspensionierung wahrscheinlicher.


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