Filmfestspiele Cannes Scannesdal an der Côte!

Auch anlässlich der 65. Ausgabe der Filmfestspiele treffen sich auch dieses Jahr die Grössen der Filmwelt zum Defilee auf dem Roten Teppich von Cannes. Gleichzeitig ist auch schon der erste Protest am Laufen. Denn das Festival ist die perfekte Plattform, um Werbung in eigener Sache zu machen. Oder einen Skandal loszutreten. Was bisher (seit 1946) geschah ...

Seit der Gründung der Filmfestspiele an der Côte d'Azur duellieren sich die Filmschaffenden Jahr für Jahr um die Gunst der Jury. Und die Starlets um die Aufmerksamkeit der Fotografen. Dabei blitzen nicht selten blanke Busen - auf und neben der Leinwand. Verständlich: Eine grössere Werbefläche wird einem nirgends geboten.

So war denn die Einführung des Rauchverbots im Festivalpalast 2008 nicht der erste Skandal. Unter dem niemals blinzelnden Auge der medialen Öffentlichkeit werden seit 1946 Trophäen verliehen, grenzwertige Skandalfilme vorgeführt, Nacktposen publiziert, flammende Reden gehalten und Starregisseure des Hauses verwiesen.

In diesem Jahr sorgt die französische Feministengruppe La Barbe bereits vor der Eröffnung für Schlagzeilen: Sie rufen zum Boykott gegen das «sexistische» Festival auf. Der Grund: Es wurde keine einzige Regisseurin nominiert.

SI online hat für Sie die brenzligsten und geschichtsträchtigsten Momente aus der Geschichte des Festivals zusammengetragen. Klicken Sie sich durch die Bildergalerie.

 

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