Tolle Preise zu gewinnen Wählen Sie das schönste Dorf der Schweiz!

Wir suchen das schönste Dorf der Schweiz 2017 - stimmen Sie jetzt ab! Heute stellen wir Vrin, Tschlin und Falera aus dem rätoromanischen Teil des Kantons Graubünden vor. Sie buhlen mit cleveren Bewohnern, lokalen Spezialitäten und umgebauten Ställen um Ihre Stimme.

Vrin GR

Vrin machte Schlagzeilen. In der Schweiz. Und im Ausland.

Vrin Das schönste Dorf
© Roman Burri

Das Bergdorf Vrin liegt im Val Lumnezia, dem grössten Seitental der Surselva.

Das deutsche Magazin «Der Spiegel» berichtete über «das Wunder von Vrin». Über die Geschichte des Vriner Bauernsohnes und Architekten Gion A. Caminada, der sich in Zusammenarbeit mit dem Modellprojekt der Stiftung Pro Vrin daran machte, die Abwanderung zu stoppen. Und dem Dorfbild neue Bauten – wie die «Stiva da morts», die Totenstube – hinzufügte. Das Ergebnis sollte man mit eigenen Augen gesehen haben.

Vrin Das schönste Dorf
© Roman Burri

Der einheimische Architekt Gion A. Caminada entwarf in Vrin neue Gebäude.

Aber auch andere Vriner zaubern. So zum Beispiel Lucian Alig, 21. Der gelernte Koch führt seit zwei Jahren das Gasthaus Péz Terri. Und steht gleich selbst am Herd.

Vrin Das schönste Dorf
© Roman Burri
Lucian Alig ist seit zwei Jahren der Pächter der Pension Péz Terri.

So jung ein Hotel zu führen, sei sicher ein Wagnis, aber er sei immer schon ehrgeizig gewesen, sagt Alig. «Und die Leute im Dorf sind froh, dass der Gasthof wieder offen hat. Und dass ein Einheimischer sein Glück versucht.»

Das ist Vrin GR:

  • 205 Einwohner: Vrin ist die hinterste Ortschaft im Val Lumnezia (Tal des Lichts) und liegt am Fusse der Greina.
  • Leckerbissen: Jungkoch und Hotelier Lucian Alig stellt seine Capuns nach einem alten Familienrezept her.
  • Teamwork: Die Zusammenarbeit des Architekten Caminada, der Stiftung Pro Vrin und der Dorfbewohner zahlte sich aus. Vrin wurde 1998 mit dem Wakkerpreis ausgezeichnet.

Tschlin GR

Die Fahrt vom Talboden hinauf dauert. Die Strecke windet sich in engen Kurven. Ist man schliesslich oben angekommen, gibt es da nicht viel mehr als alte Engadiner Häuser und eine einmalige Aussicht.

Tschlin Das schönste Dorf
© Roman Burri
Tschlin liegt auf einer Sonnenterrasse ob dem Inn, nahe der Grenzen zu Italien und Österreich.

Wie hält man so ein Dorf am Leben? Dank Menschen mit Ideen wie Georg Janett, 61! Der einstige Landwirt führt mit seiner Frau das einzige Hotel im Dorf. «Hier oben getrauen sich auch die Älteren, vertraute Pfade zu verlassen.»

Tschlin Das schönste Dorf
© Roman Burri
Georg Janett zapft in seinem Hotel das bekannte einheimische Biera Engiadinaisa.

Er erzählt vom Bauern Jon, der Schottland-Fan ist und Teile seines Stalles zu einer Whisky-Bar umgebaut hat.

Tschlin Das schönste Dorf
© Roman Burri
Die Häuser sind auf das Zentrum ausgerichtet, mit Ställen nach Süden, damit das Heu trocknet.

Und vom Käser-Ehepaar Mair, das lieber wenig, dafür qualitativ hochwertigen Käse produziert. Die Milch dafür stammt von zwei lokalen Bauern. Auch Teamwork ist wichtig für das Überleben.

Das ist Tschlin GR:

  • 154 Einwohner: Das Unterengadiner Dorf Tschlin liegt auf 1533 Metern über Meer und gehört seit 2013 zur Fusionsgemeinde Valsot.
  • Leckerbissen: Die Küche im Hotel Macun tischt regionale Spezialitäten wie die «Bizzoccals da ravitsch» auf.
  • Teamwork: Der Bun Tschlin ist ein loser Verbund von über 20 Valsoter Kleinunternehmen mit dem Zweck gemeinsamer Werbung und Verkaufsförderung.


Falera GR

Der Wind weht über die Anhöhe, während die Remigiuskirche von künstlichem Licht beleuchtet wird. Der mystischen Stimmung, die der Parc la Mutta mit seiner Megalithenanlage an diesem Sommerabend verbreitet, kann man sich nicht entziehen.

Falera Das schönste Dorf
© Roman Burri
Die Remigiuskirche stammt vermutlich aus dem Frühmittelalter.

«Für uns Kinder waren das einfach grosse Steine. Wir waren mehr daran interessiert, im Wäldchen nebenan zu spielen», erklärt Regula Caduff-Blumenthal, 48, Verantwortliche des Kulturzentrums «la fermata». Heute reisen Besucher aus ganz Europa in die Surselva um die Steinformationen zu sehen.

Falera Das schönste Dorf
© Roman Burri
Regula Caduff-Blumenthal ist für das Kulturzentrum «la fermata» verantwortlich.

An Menschen, die Freude an ihrem Dorf haben, sind die Faleraner gewöhnt. Mit dem Anschluss von Falera an die Skiregion um den Crap Sogn Gion verwandelte sich das kleine Bauerndorf 1973 in eine Ferienoase.

Falera Das schönste Dorf
© Roman Burri
In Falera liegt die grösste Megalithenanlage der Schweiz.

Wo im Sommer 602 Menschen leben, sind es über Weihnachten und Neujahr bis zu 5000. Da muss man selbst im Volg Schlange stehen. Caduff-Blumenthal sieht es pragmatisch: «Im Winter freue ich mich über die ausverkauften Vorstellungen. Im Sommer geniesse ich die Ruhe.»

Das ist Falera GR:

  • 602 Einwohner: Falera liegt mitten in der Surselva auf der linken Hangseite des Vorderrheintals.
  • Leckerbissen: Das Skigebiet Laax ist mit Falera verbunden und gehört zu den grössten Skiarenen der Schweiz.
  • Teamwork: Im Juni fand dank der Hilfe von 350 Vereinsmitgliedern und Voluntaris das 45. Bezirksgesangfest statt.

Abstimmung und Gewinnspiel

Schauen Sie sich die übrigen neun Kandidaten auf www.dasschoenstedorf.ch an, und geben Sie dort Ihre Stimme für das schönste Dorf der Schweiz 2017 ab.

Zu gewinnen gibt es:

Hauptpreis: Ein Jahr lang einen VW Tiguan fahren (Wert: ca. CHF 33'000.-)
2. Preis: Gutschein von Hotelplan für das Huus Hotel Gstaad (Wert: CHF 2'000.-)
3. — 12. Preis: Volg-Einkaufsgutschein (Wert: je CHF 250.-)
13. — 33. Preis: Portabler Mini-BBQ-Grill (Wert: je CHF 40.-)

Das schönste Dorf der Schweiz wird präsentiert von Volg, Volkswagen und Kneipp.

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