Miss Schweiz 2013 1. Pre-Show: Kandidatin Anita Mustafa ist raus!

Lange Gesichter, eine knifflige Challenge und viele Tränen in der ersten Countdown-Sendung zur Miss-Schweiz-Wahl. Am Ende hat eine Kandidatin das Camp schon wieder verlassen: Anita Mustafa aus dem Team von Fiona Hefti musste ihre Koffer packen - noch bevor sie sie richtig auspacken konnte.

Es dauert ein paar Sekunden, bis sie es realisiert. Es ist tatsächlich ihr Name, der gefallen ist! Anita Mustafa schluckt. Dann kommen die Tränen. Noch keine Nacht hat die 18-jährige Waadtländerin im Camp in Zürich verbracht - und jetzt muss sie sich schon wieder auf den Heimweg nach Renens VD machen! Die erste Pre-Show zur Miss-Schweiz-Wahl bedeutet gleichzeitig die Endstation für die Gymnasiastin.

Den Schock hat Anita rasch verdaut. Eine Kandidatin pro Sendung muss sich verabschieden - das seien nun einmal die Spielregeln. «Ich bin froh, bin ich die Erste, die rausgeflogen ist», sagt sie gegenüber SI online. Denn: «Hätte ich zu einem späteren Zeitpunkt gehen müssen, hätte ich es wohl schlechter weggesteckt. Dann wäre die ganze Woche umsonst gewesen.» Warum gleich sie den Anfang machen musste, kann sie sich nicht erklären. Alles sei so schnell gegangen. «In der einen Sekunde hörte ich meinen Namen, eine Minute später musste ich schon den Koffer packen.» Wahrscheinlich sei sie einfach zu jung gewesen, mutmasst sie.

Für ihren Coach, Ex-Miss-Schweiz Fiona Hefti, 32, ist klar: Anitas junges Alter und die damit verbundene Nervosität haben ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht. Bei der Challenge des Tages ging tatsächlich alles schief: Die 18 Kandidatinnen mussten sich im Smalltalk mit den CEOs der Sponsoren-Firmen beweisen - und Anita scheiterte bereits daran, ihren Gesprächspartner an den Stehtischchen zu finden. Dann lächelte sie bloss verlegen, statt mit ihm zu plaudern. Keine gute Voraussetzungen für eine angehende Schönheitskönigin, bei der Smalltalk zum Berufsalltag gehört! Anitas simple Erklärung vor der Kamera: Die Gesprächssituation habe sie gestresst.

Andere Kandidatinnen hatten da weit weniger Mühe und konnten zünftig Punkte sammeln. Als Miss Bern und Miss Zürich wussten Viktoria Gasser, 20, und Sandra Marjanovic, 20, ganz genau, wie sie die Geschäftsleute in eine Plauderei verwickeln können. Und auch Janine Baumann, 23, meisterte die Aufgabe mit Bravour. Die drei wurden am Ende von ihren Coaches zu Tagessiegern erkoren.

Noch ist ihr Traum von der Missen-Krone aber weit entfernt. Weitere Challenges stehen in den kommenden Sendungen an - nächstes Mal müssen die Kandidatinnen beispielsweise ihr Können im Speed Shopping beweisen - und weitere fünf müssen noch das Feld räumen. Erst dann folgt die grösste aller Herausforderungen: die Wahlnacht am 8. Juni im Hallendstadion.

Die zweite Pre-Show zur Miss-Schweiz-Wahl 2013 folgt am Sonntag, 5. Mai, um 19 Uhr auf Sat.1 Schweiz.

Alle Porträts der Miss-Schweiz-Kandidatinnen 2013 finden Sie im Dossier von SI online.

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