«Der Bachelor» Abgewiesene Désirée: «Nie mehr eine Doku-Soap!»

Sie machte bei «Gräfin gesucht» von sich reden, wurde als Adoptivtochter von Prinz Frédéric von Anhalt gehandelt - und wollte nun die Auserwählte des Schweizer Bachelors werden. Doch schon in der ersten Folge verschwand Désirée Schermesser sang- und klanglos aus der Sendung - ohne auch nur ein Wort gesagt zu haben. Was ist passiert?
Désirée Schermesser ist enttäuscht von «Der Bachelor». Heute weiss sie: «Ich hätte nicht mitmachen sollen.»
© 3+ Désirée Schermesser ist enttäuscht von «Der Bachelor». Heute weiss sie: «Ich hätte nicht mitmachen sollen.»

Seit dem Ende der Dreharbeiten auf Ko Samui fieberte Désirée Schermesser dem Tag des Staffel-Starts entgegen. Versammelte Familie und Freunde bei sich zu Hause, um gemeinsam die erste Folge von «Der Bachelor» zu schauen. Und dann das! Nur gerade zweimal schwenkte die Kamera auf sie: bei der Begrüssung des Junggesellen Lorenzo Leutenegger. Und als er sie in der «Nacht der Rosen» wieder verabschiedete. «‹Wo warst du denn?›, witzelten meine Leute nach der Sendung. Alle waren so gespannt auf meinen Auftritt!», berichtet die 26-Jährige SI online enttäuscht. 

Andere Kandidatinnen sicherten sich da weit mehr TV-Präsenz: J.Lo, das eitle Erotikmodel zum Beispiel. Sexbombe Vanessa mit ihrem stolzen 80-D-Vorbau. Oder Studentin und Poledancerin Rachele («einmal Rachele, immer Rachele»). Désirée hingegen ging im Getümmel der Single-Damen unter. 

Dabei gehörte die Baslerin eigentlich zu den altbekannten Gesichtern unter den Bachelor-Kandidatinnen: 2008 nahm sie beim «SwissDate»-Moderationscasting teil. Ein Jahr später buhlte sie auf Sat.1 bei «Gräfin gesucht» um einen reichen Blaublüter und gewann. 2011 wollte sie von Prinz Frédéric von Anhalt adoptiert werden. Danach stand sie wegen Verhandlungen mit dem «Playboy» in der Öffentlichkeit. Und jetzt sollte sie in der neuen 3+-Kuppelshow für Gesprächsstoff sorgen. Sollte.

Wieso es mit der erhofften Aufmerksamkeit nicht klappte, kann sie sich selbst nicht erklären. Vielleicht weil sie sich zu kampflos gab: Eigentlich hatte sie nämlich gar keine Lust um Lorenzo zu buhlen, wie sie sagt. «Er ist überhaupt nicht mein Typ. Zu schleimig - ein typischer Anzug-Träger halt.» Das habe sie schon von ihm gedacht, als sie ihn vor Jahren als Mister-Schweiz-Kandidat für einen Regionalsender interviewt habe. «Als ich ihn in Thailand da stehen sah, habe ich ihn sofort wiedererkannt. Ich bin nicht traurig, keine Rose von ihm bekommen zu haben.»

Statt Konkurrenzkampf um einen Mann gabs deshalb zwei Wochen Strandferien auf Ko Samui für Désirée. Und die Erkenntnis, künftig die Finger von Sendungen wie «Der Bachelor» zu lassen. «Ich hätte nicht teilnehmen sollen, das weiss ich jetzt. Und versichere hiermit: Ich mache nie mehr in einer Doku-Soap mit - egal, was man mir dafür bietet.»

«Der Bachelor»: Jeweils dienstags, um 20.15 Uhr, auf 3+.

Weitere Informationen zu «Der Bachelor» finden Sie im Dossier von SI online.

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