Swiss Music Awards Abräumer des Abends: Stress, Noah & Baker

Wenn sich die Crème de la Crème der Schweizer Musikszene zum Feiern trifft, dann fliesst viel Alkohol, könnte man meinen. An den Swiss Music Awards 2013 zeigten sich die Stars züchtig - und nippten lieber am Wasserglas statt an Hochprozentigem.

Vor einer so wichtigen Preisverleihung vorzuglühen, das traut sich selbst Rapper Cro nicht. An der Hotelbar verzichtete er vor seinem Eintreffen auf Alkohol, wie er SI online erzählte. Er hatte auch allen Grund dazu, mit klarem Kopf im Zürcher Schiffbau zu erscheinen. Immerhin sahnte er in der Kategorie Best Album Urban International ab.

Seinen siebten und achten Award sackte Stress ein, das schaffte in der sechsjährigen Geschichte der SMA noch keiner. Am Freitagabend wurde er als Best Live Act National und für das Best Album Urban National ausgezeichnet. Doch von Feierwut war zu Beginn auch bei ihm keine Spur: Als letzter Gast schritt er über den Roten Teppich. Tagsüber probte er mit seinen «The Voice of Switzerland»-Talenten für die erste Liveshow, mit Freundin Ronja Furrer - die alleine über den Roten Teppich gehen musste - stiess Stress erst nach der Show auf seinen Erfolg an.

Auch Stress' Kollegen Noah Veraguth und Bastian Baker durften sich gleich über zwei Preise freuen: Beide waren massgeblich beteiligt an dem Album «Noël's Room» und durften mit Stress Best Album Urban National entgegennehmen. Noahs Band Pegasus holte sich gar noch die begehrteste Auszeichnung des Abends: Best Hit National für «Skyline». Sie würden diesen Sieg «mit einer Tasse Tee» begiessen, sagten die vier Musiker. Baker war bereits im Vorfeld der SMA zum Best Act Romandie gekürt worden.

Einer, der demnächst auch wieder Preise absahnen will, ist Sänger Baschi. Auf dem Roten Teppich meinte er: «Ganz ohne Alkohol gehts bei mir nicht.» Mit einem Gläschen gegen die Nervosität fiel ihm alsdann auch sein Comeback-Auftritt leichter: Nach einer längeren Schaffenspause stand er erstmals wieder auf der Bühne und sorgte für Applaus.

Und auch beiden Musiker der britischen Band Hurts kamen an. Bei ihrem Auftritt sorgten sie für mächtig Stimmung, danach wollten sie es an der Aftershow-Party so richtig krachen lassen: «Unser Alkoholpegel bestimmt jeweils, wann die Party zu Ende ist.» 

Die Feierlaune trübte einzig der Fakt, dass nicht eine einzige weibliche Künstlerin unter den Siegern war. 

SI online wollte von den Stars auf dem Roten Teppich zudem wissen, welche musikalischen Jugendsünden sie vorzuweisen haben:

Auch interessant