Eklat in der Nacht der Rosen Steht Bachelorette-Kandidat Raphy auf Männer?

Kandidat Raphy hat die Rose von Bachelorette Adela abgelehnt. Mit einer seltsamen Begründung. Ist der Informatiker aus St. Gallen etwa schwul? SI online hat nachgefragt.

Damit hat Adela Smajic, 25, nicht gerechnet. Und wir als Zuschauer auch nicht. In der Nacht der Rosen erteilt Bachelorette-Kandidat Raphy, 26, der schönen Baslerin einen Korb. Er lehnt die ihm angebotene Rose ab. Was genau ist da passiert?

Heiliges Versprechen

«Ich habe Martin versprochen, dass ich mit ihm nach Hause gehe, wenn er rausfliegt», erklärt der St. Galler in der zweiten Folge von «Die Bachelorette» der verdatterten Adela. Auf Anfrage von SI online sagt Raphy: «Als Zimmergenossen tauschten wir uns auch über Privates aus. Gut möglich, dass Martin meine Aussage vergessen hat. Doch ich vergesse nie, was ich gesagt habe! Und schon gar nicht ein Versprechen.»

Ehrlichkeit sei etwas vom wichtigsten im Leben. Hätter er die Rose nach Martins Rausschmiss angenommen, hätte er sich selbst gegenüber nicht mehr in den Spiegel schauen können. Ein Mann, ein Wort.

Bachelorette 2018 Folge 2 Kandidat Raphy
© 3+

Raphy lehnt die Rose ab: «Du willst mich also nicht näher kennenlernen?», fragt Adela verdattert.

«Ich bin nicht schwul!»

Oder steht der St. Galler etwa auf Männer? Der Verdacht ist nicht unbegründet. Als Reaktion auf Raphys Korb sagt Bachelorette-Kandidat Cem, 24, in der Sendung: «Es ist gut, dass er in dem Fall nach Hause geht. Raphy sollte wegen der Frau da sein, nicht wegen Martin.»

«Ich bin nicht schwul», antwortet Raphy lachend. Und er sei auch keine umgebaute Frau. Seine Freunde und Fans lachten darüber, dass er in den Medien immer wieder auf das Transgender-Thema angesprochen werde. «Wer mich kennt, weiss, dass ich als Mann geboren wurde und auf Frauen stehe.»

Bachelorette 2018 Folge 2 Kandidat Martin
© 3+

Martin, 27, bekommt von Adela keine Rose. Den Entscheid von Raphy kann er nicht verstehen.

Kontroll-Freak

Mit der Liebe wollte es beim Informatiker allerdings noch nicht so recht klappen. «Ich war einmal in meinem Leben wirklich verliebt. Da war ich 14 oder 15 Jahre alt.» Das sei aber quasi eine Sandkastenliebe gewesen. «In dem Alter hat man ja noch keine Ahnung von der Liebe.» Aufwühlend war es trotzdem - und nicht ohne Folgen.

Seither hat Raphy seinen Emotionen den Kampf angesagt. «Ich behalte gern die Kontrolle über alles und interessiere mich sehr für Psychologie.» Im Internet habe er sich fortlaufend mit dem Thema «Emotionen» auseinandergesetzt und sei fasziniert von den Folgen seiner Recherche. «Ich kann mich extrem gut in die Lage anderer Menschen versetzen und liebe es, quasi aus einer objektiven Sichtweise, den Menschen in meinem Umfeld beiseitezustehen.»

Raphy machte nicht wegen der Liebe mit 

Auf das Bachelorette-Abenteuer habe er sich vor allem wegen dem Spassfaktor eingelassen und weniger wegen der Liebe. «Eine Freundin sagte mir, du spielst doch gern den Pausenclown, mach doch mit!» Klar wäre es schön gewesen, sich tatsächlich zu verlieben. So wie das Ganze jetzt verlaufen ist, sei aber okay für ihn. «Ich bereue nichts.» Im Gegenteil: «Dank der 3+-Show habe ich jede Menge neue Freunde gefunden.» 

Diese 16 Kandidaten kämpfen noch um das Herz von Adela: 

Auch interessant